Markus Gärtner: „Wer Nazi ist, bestimmen wir“

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Seit Jahren schlagen Politik-Funktionäre und Journalisten im Mainstream wild mit der Nazi-Keule um sich. Hinter jedem Kieselstein versteckt sich ein braunes Ungetüm, konnte und könnte man meinen: In der Polizei, in der Bundeswehr, in konservativen Gewerkschaften, selbst in manchen Bibelgruppen werden „Nazis“ gejagt. Das halbe Land scheint aus ihnen zu bestehen. So inflationär war und ist diese Kampagne gegen Kritiker der Regierung, Querdenker und Demonstranten, die einfach nur Protest zu Protokoll geben wollen, dass die monströsen Ungeheuerlichkeiten von 1933 bis 1945 als Folge davon letztlich verharmlost worden sind.

In den vergangenen Tagen haben Kritiker des neuen Infektionsschutzgesetzes selbst an die schlimmen Zeiten erinnert, weil das Parlament der Exekutive deutlich mehr Spielraum einräumt und sich selbst zusätzlich – und ohne nachvollziehbare Not – entmachtet. Diese mit Blick auf die Historie geübte Kritik wird nun als völlig absurd, verantwortungslos und infam dargestellt.

Damit bescheinigt sich der Mainstream selbst im Nachhinein, wie ekelhaft und unverantwortlich seine lang laufende Kampagne gegen viele Kritiker der Regierung ist …

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