Markus Gärtner: Mainstream-Kampagne gegen die „rechte“ NZZ

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Hans-Georg Maaßen hat es gewagt, die hiesigen Leitmedien mit Zeitungen und Sendern der DDR zu vergleichen und die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) als Westfernsehen zu bezeichnen. Er hatte Recht. Und das Gejaule im deutschen Blätterwald war groß.

Jetzt geben die Mainstream-Publikationen dem ehemaligen Chef des Verfassungsschutzes sogar noch recht, indem sie eine Kampagne gegen die NZZ gestartet haben.

Das Blatt aus dem eidgenössischen Nachbarland, eigentlich auch nur ein System-Medium, nimmt selten ein Blatt vor den Mund und bedient sich einer deutlichen Sprache, wenn es um Deutschland geht. Die NZZ ist dabei viel objektiver als die meisten deutschen Zeitungen.

Das beschert ihr Erfolg bei Abonnenten und Webseiten-Nutzern. Den etablierten deutschen Medien ist dies natürlich ein Dorn im Auge, weil die offene Kritik der NZZ an vielen Missständen hierzulande erst so richtig offenbart und entlarvt, was die Hofberichterstatter in hiesigen Redaktionen alles verzerren und unterschlagen.

Dabei ist die NZZ nicht einmal DIE Schweizer Zeitung, die in ihren Berichten und Kommentaren über Deutschland am deutlichsten wird …

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