Markus Gärtner im Gespräch mit Professor Markus Kerber: Wie das Land in der Krise geopfert wird

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Ich habe mit dem Juristen, Wirtschaftswissenschaftler, Autor und Gründer des Thinktanks „Europolis“, Professor Markus Kerber, über sein neues Buch „Der Deutsche Selbstmord – Wie unser Land in der Corona-Krise für Europa geopfert wird“, gesprochen. Es erschien am 17. April im FBV-Verlag. Markus Kerber schreibt Klartext: Über nationale Selbstaufgabe, „Das gefundene Fressen für die Feinde der deutschen Demokratie“, „Wie der Bundestag abdankt“ und wie die EZB unter Frau Lagarde „endgültig zum Diktator“ wird.

Es ist ein hochbrisantes Gespräch geworden, deutlich länger als geplant, aber jede Minute lohnt sich. Professor Kerber ist gerade von einem Aufenthalt in Frankreich zurückgekehrt und erklärt in diesem Interview, auch welche Unterscheide er zwischen beiden Ländern sieht, was Corona, die Corona-Politik und die institutionellen Unterschiede, vor deren Hintergrund diese Politik betrieben wird, angeht. Sein Fazit: „Scheinbar gibt es nichts, was im Zusammenhang mit Europa passiert, zu dem die Deutschen nicht ja und amen sagen“ .

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Andreas Donath
Andreas Donath

Was die Finanzen und die verhängnisvolle Auflösung nationaler Strukturen in der EU betrifft, haben die Ausführungen Kerbers höchstes Niveau. Seine Bemerkungen zur PLANdemie am Beispiel Frankreichs sind allerdings ziemlicher Stuss. Er scheint nicht erkannt zu haben, dass Corona keine gefärliche Seuche ist, sondern ein Instrument der Globalisten, die NWO zu erzwingen. Dass so kluge Menschen wie Kerber diesem alarmistischen Unsinn verfallen können, schockiert mich ehrlich gesagt ein wenig.

Sabine M
Sabine M

Man muss bei den Deutschen nur an Schuld, Moral und Ethik appellieren, dann machen sie gleich den Geldbeutel auf.

Bei dem Wort „Europa“ bekomme ich einen Ausschlag.

Websto
Websto

Man sollte aber auch ergänzen, dass Deutschland – unter Führung des damaligen Finanzministers aus Bayern – Theo Waigel – die Einführung des Euro massive forciert hatte, und Deutschland seitdem besonders vom Europäischen Wirtschaftsraum profitiert. Kein anderes Land ist durch das institutionelle Europa so schnell vom „armen Mann Europas“ zur Führungsnation aufgestiegen. Dass also Deutschland „unter Europa leidet“ ist meines Erachtens eines der größten, je verbreiteten Märchen.