Markus Gärtner im Gespräch mit Nicole Höchst: Irgendwann konnte ich nicht mehr nur zuschauen

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Nicole Höchst war lange Zeit Lehrerin. Sie hat vier Kinder und gehört seit 2017 für die AfD dem 19. Deutschen Bundestag an. Dort ist sie Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ich habe sie am 26. Juni nach der ersten Etappe von Max Ottes diesjähriger Patriotenwanderung, die diesmal vom Bergischen Land bis zum Hambacher Schloss führt, nach 20 km Fußmarsch zur Bildungspolitik, der Mehrfachbürde von Müttern und dem Kinderleid während Corona befragt. „Ich hatte das Gefühl, dass die Politik immer nur fragt, ob die Kinder beschult werden“, sagt die Bundestagsabgeordnete und schildert, dass Corona durchaus auch positive Aspekte hatte und hat, zum Beispiel einen entschleunigten Alltag sowie mehr Zeit für die Familie und die eigenen Kinder, die Nicole Höchst eine Zeit lang nebenher auch zuhause unterrichtet hat. Höchst war ab 2009 in der Lehrerfortbildung tätig, hat für die Regierung Bildungsstandards implementiert und ging dann in die Politik, weil sie nicht mehr länger zuschauen wollte, wie unser Land gegen die Wand gefahren wird …

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