Markus Gärtner: Die politische Kaste hat uns abgeschrieben

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Eine Serie bestialischer Morde in nur wenigen Tagen erschüttert das Land. Die politische Klasse schweigt. Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen relativieren oder verharmlosen wie gehabt – oder melden gar nichts. Der Täter von Frankfurt war laut einer Spiegel-Schlagzeile „gut integriert“, obwohl er per Haftbefehl gesucht wurde und wenige Tage zuvor eine Nachbarin angegriffen hatte. Bei so viel Relativierung und Verharmlosung kocht der Zorn der Bürger hoch, die Hutschnur der Deutschen ist zum Zerreißen gespannt.

Wieder und wieder hören wir über migrantische Täter, sie seien der Polizei bekannt, vorbestraft oder per Haftbefehl gesucht. Im Medien-Mainstream wird derweil auf die Tränendrüsen gedrückt und das schwierige Leben in Eritrea geschildert, die Schuldfähigkeit von Tätern infrage gestellt oder vor Verallgemeinerungen gewarnt.

Dies alles lenkt systematisch von den Fragen ab, die endlich gestellt werden müssen: Warum wird Behördenversagen nicht stärker thematisiert in den Medien? Wie sieht der Zusammenhang zwischen Migration und Gewalt aus? Warum gibt es keine Kehrtwende in der Migration? Wo ist die Schmerzgrenze unserer Gesellschaft? Warum wird die politische Kaste nicht zur Verantwortung gezogen? Und warum werden „Schutzsuchende“, die die Gastfreundschaft der Deutschen kriminell missbrauchen, nicht in größerem Umfang abgeschoben?

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