Mailand: „Allahu Akbar“ – Migrant aus Jemen attackiert einen Soldaten mit Schere

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Am Dienstagvormittag wurde ein Soldat auf dem Duca-d’Aosta-Platz gegenüber dem Mailänder Hauptbahnhof attackiert. Der 23-Jährige ging vor den Augen zahlreicher Zeugen schreiend auf den Soldaten zu und stach mit einer Schere auf dessen Hals ein. Nach einer kurzen Flucht konnten Beamte den jungen Mann stoppen. Während sie ihm die Handschellen anlegten, schrie er „Allahu Akbar“. Quelle: unsertirol24.com

Ilgiornale berichtet, der 23-Jährige Angreifer, Fathe Mahamad, stammt aus Jemen und wurde aus Deutschland nach Italien abgeschoben, die deutschen Behörden stuften Mahamad als Sympathisanten des Islamischen Staats ein und informierten am 8. August 2019 die italienischen Behörden. Nachdem die Informationen weitergegeben worden waren, hatte die zentrale Präventionspolizei in Italien alle Polizeistationen gebeten, mit aller Dringlichkeit die detaillierten Informationen zu übermitteln. Mit anderen Worten: Alle Details über die Anwesenheit und Bewegung von Mahamad mussten rechtzeitig gemeldet werden, um terroristische Handlungen auf italienischem Boden zu vermeiden. Und doch wurde diese Warnung nie in das SDI, das „Archiv der Polizei“, aufgenommen, wodurch die Verhaftung des mutmaßlichen Terroristen verhindert wurde. Der Mailänder Staatsanwalt weist jedoch darauf hin, dass der deutsche Bericht zu allgemein und widersprüchlich gewesen wäre.

Mahamad kam nicht mit einem Boot nach Italien, sondern mit einem Staatsflug in 2017, seine legale Einreise ermöglichte der humanitäre Korridor. Von Rom aus zog der Asylbewerber dann nach Bergamo und von dort nach Deutschland (in Frankfurt und München), wo er wie viele angehende Dschihadisten ein Doppelleben führte.


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