Lübeck: Flüchtling bedroht Sanitäter, Wachschutz mit Messer, bespuckt Polizei

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Am gestrigen Dienstag (03.05.) kam es am späten Abend in einer kommunalen Unterkunft (KUK) durch einen Asylbewerber zu Bedrohungen mit Messer und Widerstandshandlungen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.

Gegen 22.00 Uhr wurde ein Rettungswagen zur KUK geschickt, da dort ein Asylbewerber offenbar alkoholbedingt bewusstlos war. Der 23-jährige war beim Erscheinen der Rettungskräfte wieder bei Bewusstsein und verhielt sich aggressiv. Er ging auf die Sanitäter zu und griff sich auf dem Weg dorthin ein Messer. Die drei Rettungssanitäter wichen zurück und der Mann schloss seine Zimmertür von innen. Die Polizei wurde alarmiert.

Zwischenzeitlich bedrohte der junge Mann einen 31-jährigen Wachdienstmitarbeiter sowie eine 26-jährige Bekannte unter Einsatz eines Messers.

Der junge Mann konnte von den eingesetzten Polizeibeamten unter Einsatz von Pfefferspray und ballistischen Schutzschilden überwältigt werden.

Auf der Fahrt zum Krankenhaus leistete er erneut Widerstand gegenüber den Rettungssanitätern und den mitfahrenden Polizeibeamten. Trotz einer Fixierung und einem aufgesetzten Spuckschutz konnte er die Maske zerreißen und die Beamten anspucken.

Aufgrund von eingeräumten Alkohol- und Drogenkonsum wurden Blutprobenentnahmen angeordnet.

Acht Streifenwagenbesatzungen waren im Einsatz.

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