Linke „Bildungsexperten“: Mathe ist Produkt „weißer Überlegenheit“

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Sebastian Wippel: Wussten Sie schon, dass Mathe rassistisch ist? Und, dass eindeutige Rechenergebnisse ein »Charakterzug weißer Überlegenheit« sind?

Diese Thesen werden ernsthaft von der Bildungsabteilung des US-Bundesstaates Oregon vertreten. Oregon gilt in den USA als linke Hochburg.

In Lehrerfortbildungen wird nun vermittelt „Rassismus in der Mathematik abzubauen“. Dies soll bei Rechenaufgaben etwa über die Einführung mehrerer Antwortmöglichkeiten geschehen.

Damit sollen die Leistungsunterschiede zwischen Schwarzen, Weißen, Latinos und Asiaten verwischt werden; bzw. sollen die durchschnittlich besseren Mathe-Leistungen der weißen Schüler nicht mehr zu Tragen kommen.

Denn nach der Logik des »Antirassismus« darf es diese nicht geben; sie können nur das Ergebnis von »weißer Vorherrschaft« (engl.: »white supremacy«) in der Mathematik sein.

Wo die Theorie in der Realität nicht aufgeht, wird nach typisch linkem Motto verfahren: Pech für die Realität! Wie in der Wunsch-Kinderwelt der Pippi Langstrumpf – „2 x 3 macht 4. […] Ich mach‘ mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt“ – werden hier beliebige Phantasmen zur Grundlage der Bildungspolitik.

Auch in Deutschland breitet sich das ideologische Feld des »Antirassismus« aus. An den Unis werden »Critial Whiteness Studies« oder »Postcolonial Studies« z.T. staatlich gefördert. Kinderbücher, Klassiker und Werbefotografien werden ethnisch »diversifiziert«. Schimären von angeblich »strukturellem Rassismus« wabern durch die Diskurse. Ein aggressiver Hass auf »alte weiße Männer« dringt in die Alltagskultur – nicht zuletzt durch die auch hierzulande auftretende »Black Lives Matter«-Bewegung.

Der »Antirassismus« ist Gift für unsere Gesellschaft. Er führt überall den Rassebegriff ein, wo er nicht gebraucht wird – selbst in der Mathematik! Er projiziert auf alles seine manische schwarz-weiß-Unterscheidung. Der »Antirassismus« erzählt den einen, sie seien Unterdrückte, und den anderen, sie seien Unterdrücker. Er wiegelt auf und spaltet, während sich seine Sprecher im Gefühl moralischer Überlegenheit gefallen.

Diese gefährliche, wissenschaftsfeindliche und die Grenze zur Idiotie überschreitende Ideologie darf in Deutschland keinen Fußbreit an Boden mehr gewinnen.

Um es mit Michael Klonovsky zu sagen: „Der Antirassismus ist – einzelne Idealisten ausgenommen – keineswegs ein Hilfsangebot für Diskriminierte, sondern die aktuelle Maske des Marxismus, eine totalitäre Ideologie, mit der die Linken nach der Macht greifen.“

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