„Letzter“ Flug von Lesbos nach Hannover: Weitere 120 Migranten zur Umsiedlung eingetroffen

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Symbolbild

Am Mittwoch landete der Flieger aus Lesbos in Hannover, an Bord 120 Migranten, der letzte Pulk von der ägäischen Insel im Rahmen zur freiwilligen Neuansiedlung in Deutschland. Das Migrantenlager Kara Tepe hat sich nun geleert, wird Ende April geschlossen und das Gebiet wird wieder an die Gemeinde Mytilene übergeben. Während Griechenland 1.553 „Flüchtlinge“ sozusagen los geworden ist, hat Deutschland ein großes Paket an geschenkten Menschen erhalten, noch mehr Kulturfremde.

[…] Heute Mittag sind 120 Personen am Flughafen Hannover eingetroffen. Hierbei handelt es sich um 30 Familien mit 59 Erwachsenen und 61 Minderjährigen. Alle Personen sind aus der Gruppe, deren Schutzberechtigung bereits von den zuständigen griechischen Behörden festgestellt wurde.

Die Familien werden von den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen aufgenommen.

Seit April 2020 hat Deutschland damit insgesamt 2.662 Personen aus Griechenland aufgenommen. […] Quelle: bund.bmi.de

Die griechische Regierung und vermutlich zahlreiche Griechen sind heilfroh, dass die Umsiedlung von Lesbos nach Deutschland reibungslos über die Bühne verlaufen ist und die deutschen Steuerzahler nun für die Neusiedler, die unter dem Deckmantel „anerkannte Flüchtlinge“ geführt werden, ungefragt aufkommen dürfen.

Protothema.gr. berichtet:

Weitere 120 anerkannte Flüchtlinge verließen Lesbos heute nach Hannover. Dies ist der letzte Flug von Lesbos nach Deutschland im Rahmen des Europäischen Programms zur freiwilligen Neuansiedlung.

Der Generalsekretär für Einwanderungspolitik, Patroklos Georgiadis , war ebenfalls am Flughafen anwesend und gab folgende Erklärung ab: „Ein komplexes Programm für die Umsiedlung von Flüchtlingen aus Griechenland nach Deutschland wurde heute abgeschlossen. Insgesamt waren 1.553 Flüchtlinge betroffen. Dieses Programm hatte zwei Funktionen. Das erste Merkmal war, dass es auf Initiative des Premierministers Kyriakos Mitsotakis durchgeführt wurde im Einvernehmen mit Bundeskanzlerin Merkel. Das zweite Merkmal ist, dass zum ersten Mal Flüchtlinge und keine Asylsuchenden in ein europäisches Land umgesiedelt sind. Zum ersten Mal fand der Umzug direkt von einer griechischen Insel und speziell von Lesbos aus statt, mit allem, was dies im spezifischen Programm symbolisieren kann. Neben dem Ministerium für Einwanderung und Asyl beteiligten sich die griechische Polizei und die IOM an diesen Bemühungen. “

Der letzte Flug von Athen nach Hannover wird voraussichtlich in den kommenden Wochen starten und den am 18. April 2020 begonnenen Prozess der Umsiedlung von insgesamt 2.750 Flüchtlingen und Asylbewerbern aus Griechenland nach Deutschland abschließen.

Das Ministerium für Einwanderung und Asyl erklärt in einer Erklärung: „Griechenland möchte der Bundesregierung für seine praktische und substanzielle Unterstützung bei den Bemühungen um eine wirksame Steuerung der Flüchtlings- und Migrationsströme und zur Entlastung der ostägäischen Inseln herzlich danken. unter dem größten Druck „.

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