Leipzig: Asylbewerber lehnen Wohnungen ab – Kein Aufzug, falsche Etage, zu weit weg

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Symbolbild

Erst der lange und strapaziöse Weg nach Deutschland, dann der erste Schock, die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünfte mit engen Wohnverhältnissen und Multi-Kulti- Lärmpegel, danach folgte der nächste Schock, die lange Wartezeit auf eine Wohnung. Mit diesen Wohnraumproblemen für Schutzsuchende haben zahlreiche Städte zu kämpfen, auch die Stadt Leipzig, die setzte alle zu verfügende Hebel in Bewegung, damit Asylbewerber sich in den eigenen vier Wänden wohlfühlen können, um endlich Ruhe und Privatsphäre nach der verheerenden Not und des grausamen Elends durch Verfolgung zu finden.

Wie schnell man aber die verheerende Not und das grausame Elend, sowie den täglichen Tod vor Augen, dessen man nach eigenen Aussagen ständig ausgeliefert war, verdrängen und vergessen kann. Offenbar hat man nun ausreichend Energie aufgetankt, das Wohnungsangebote als nicht angemessen erachtet und abgelehnt werden. Wie war das noch mit dem kleinen Finger reichen……?

Bild.de:

1972 Flüchtlinge leben aktuell in den Gemeinschaftsunterkünften der Stadt Leipzig. Ziel der Stadt ist, allen eine Wohnung zu vermitteln – auch über die LWB. Die zog nun Zwischenbilanz.

Es wurden 30 Mietverträge abgeschlossen. Die Nachfrage bestehe vorrangig für 1-Raum- oder sehr große Wohnungen. Zudem erhält die LWB von Flüchtlingen viele Absagen für die ihnen angebotenen Wohnungen. Wenn dafür überhaupt Gründe genannt werden, dann sind es laut LWB am häufigsten diese:  Die Wohnung ist zu weit vom Stadtzentrum entfernt. Wohnungsangebot lag in der falschen Etage und es gibt keinen Aufzug. Die Wohnung wird den individuellen Ansprüchen nicht gerecht.

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