Lawrow zu deutscher Regierung und EU-Politik

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Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat heute bei einem Treffen des Verbandes der europäischen Unternehmen in Moskau erklärt, dass er überrascht darüber sei, dass Deutschland „einer russophoben Minderheit folge, die über die Wirtschaftsbeziehungen zu Moskau bestimme“. Es sei zudem offensichtlich, dass die EU noch immer nicht bereit dazu sei, ihren eigenen Interessen zu folgen und eine pragmatische Beziehung mit Russland einzugehen. Der Diplomat unterstrich auch, dass Russland und die Türkei ein Abkommen über die Pipeline Turkish Stream, die in Richtung Europa gehen soll, unterzeichnet haben. Russland sei trotz des Scheiterns von South Stream bereit diese auf das Gebiet der Europäischen Union auszuweiten. Allerdings nur, wenn es diesmal schriftliche Garantien dafür gäbe.