Langfuhren: bis zu 30 Flüchtlinge liefern sich eine wüste Schlägerei – Polizeigroßeinsatz, 5 Verletzte

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Am Mittwochabend kam es in der Asylbewerberunterkunft in den Langfuhren zu zwei Einsätzen der Polizei, nachdem Meinungsverschiedenheiten zwischen syrischen und afghanischen Bewohnern handgreiflich ausgetragen wurden. Der erste Zwischenfall wurde um 19 Uhr gemeldet. Nach den Aussagen der Bewohner war es mehrmals zwischen zwei Dreiergruppen zu Rangeleien gekommen, bei der zwei Bewohner leicht verletzt wurden. Zwei Stunden später musste die Polizei erneut mit einem Großaufgebot an die Örtlichkeit ausrücken, diesmal waren zwanzig bis dreißig Personen an den Auseinandersetzungen beteiligt. Es hatten sich ca. 15 Personen zusammengeschlossen, um die Auseinandersetzung wieder aufzunehmen. Sie durchsuchten mehrere Räume, bis sie die von ihnen gesuchten Personen fanden. In diesem Raum kam es zu einer wüsten Schlägerei, bei der die Beteiligten alles, was sie in die Hände bekamen, gegen ihre Gegner einsetzten. Das Zimmer wurde total verwüstet, fünf Personen wurden verletzt und kamen mit dem Rettungsdienst in die Krankenhäuser Bad Säckingen und Waldshut. Zwei 17 und 29 Jahre alte Männer, die als die Hauptaggressoren identifiziert wurden, wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Sie wurden erkennungsdienstlich behandelt und wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Gegen die Beteiligten Personen werden Strafverfahren wegen Körperverletzungsdelikten eingeleitet. Insgesamt waren zwölf Streifen der Polizei angefahren, allerdings war die Schlägerei bereits beim Eintreffen der Bad Säckinger Streifen beendet. Vor Ort waren auch ein Notarzt und drei Rettungsfahrzeuge, die sich um die Verletzten kümmerten.