Kurz vor EU-Wahl: Regierung warnt Juden vor Tragen der Kippa – „90 Prozent“ der Straftaten aus der rechten Ecke

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Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, warnt Juden davor, überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Herr Klein präsentiert auch gleich die Übeltäter, die kommen zu 90 Prozent aus der rechten Ecke, seine Erkenntnis bezieht er wohl aus der Statistik, in der antisemitistische Straftaten – die nicht oder nicht vollständig aufgeklärt werden können – willkürlich der Kategorie „Rechtsextreme“ zugeordnet werden.

Der informierte Bürger weiß besser, warum das Tragen der Kippa in Deutschland so gefährlich geworden ist und seit wann die Übergriffe sprunghaft angestiegen sind, wer die Judenhasser hauptsächlich sind und woher diese „ursprünglich“ kommen.

Welt.de berichtet:

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung hat Juden davor gewarnt, überall in Deutschland die Kippa zu tragen. „Ich kann Juden nicht empfehlen, jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Das muss ich leider so sagen“, sagte Felix Klein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er habe seine Meinung „im Vergleich zu früher leider geändert“.

Er begründete das mit der „zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung und Verrohung“, die einen fatalen Nährboden für Antisemitismus darstelle. Etwa 90 Prozent der Straftaten seien dem rechtsradikalen Umfeld zuzurechnen. Bei muslimischen Tätern seien es zumeist Menschen, die schon länger in Deutschland lebten. „Viele von ihnen gucken arabische Sender, in denen ein fatales Bild von Israel und Juden vermittelt wird.“

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