Kulturelles Treffen: 100 -150 überwiegend irakische, afghanische und türkische Jugendliche treffen sich zu Massenschlägerei

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KRIEGSHABER – Noch bevor es zu einer möglichen Massenschlägerei kommen konnte, haben rund ein Dutzend Polizeistreifen am (14.03.2017) kurz nach 18.00 Uhr eine sich anbahnende Konfliktsituation zwischen rivalisierenden Jugendlichen unterschiedlicher Nationalitäten (überwiegend irakischer, afghanischer und türkischer Abstammung ) verhindert.

Vorausgegangen war eine Mitteilung, dass sich ca. 50 Jugendliche im Kriegshaber Osterfeldpark versammeln würden. Beim Eintreffen der ersten Streifenbesatzungen hatten sich dort bereits mehr als 100 (bis max. 150) Jugendliche formiert. Beim schlagartigen Eintreffen der Polizeifahrzeuge flüchtete der Pulk in unterschiedliche Richtungen. Diejenigen, die noch angetroffen werden konnten, erhielten einen Platzverweis für den Osterfeldpark und die nähere Umgebung.

Etliche Jugendliche wurden dann auf dem Gelände des dortigen Jugendzentrums ausgemacht, allesamt Besucher, die sich dort laut Verantwortlichen sonst nicht aufhalten. Zur Verhinderung bzw. Unterbindung von weiteren Straftaten wurde das JUZE in Absprache mit den Betreibern aus Präventionsgründen vorzeitig geschlossen. Eine Gruppe von rund 40 Jugendlichen entfernte sich dann gemeinsam in Richtung Ulmer Straße. Die sichtlich aggressiven Jugendlichen nutzten dabei teilweise auch die Fahrbahn und skandierten deutlich vernehmbare Parolen gegen die deutsche Rechtsordnung bzw. gegen deren Vertreter. Für mehrere Passanten, die zu dieser Zeit auf der Straße unterwegs waren, wirkte dieses Auftreten in Verbindung mit dem Polizeieinsatz durchaus bedrohlich.

Bei einer günstigen Gelegenheit wurde der mutmaßliche Rädelsführer, ein 16-jähriger mit irakischen Wurzeln, in Sicherheitsgewahrsam genommen, seinen Eltern überstellt und mit diesen eine deutliche Aussprache geführt. Die kooperativen Eltern sicherten außerdem zu, dass ihr Sohn an diesem Tag das Haus nicht mehr verlassen durfte. Die Restgruppe begab sich unter Polizeibegleitung anschließend zu der Grünanlage zwischen Reeseallee und Sommestraße, wo die Jugendlichen noch solange von Zivilkräften beobachtet wurden, bis sich die verbliebene Gruppe schließlich kurze Zeit später auflöste.

Über den Hintergrund der Zusammenrottung kann nur spekuliert werden: erlangte Hinweise deuten darauf hin, dass möglicherweise eine am Vortag begonnene körperliche Auseinandersetzung zwischen dem Rädelsführer und einem anderen nicht bekannten Jugendlichen am gestrigen Tag in größerem Stil fortgesetzt werden sollte. Konkrete Angaben bzw. Zeugenaussagen hierzu gibt es jedoch noch nicht.

Die Polizei wird diese Entwicklung, die so bislang unter ausländischen Jugendlichen und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen noch nicht aufgetreten ist, im Auge behalten und entsprechend reagieren, um Vorfälle dieser Art –wie gestern praktiziert – möglichst schon im Vorfeld zu verhindern, bevor es zu Straftaten kommt.

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