Kriminalität: Berlin schafft Migrationshintergrund ab

1934
Symbolbild

Seit 2011 hat die Berliner Polizei erfaßt, ob Tatverdächtige bis 21 Jahren mit einem deutschen Paß einen Migrationshintergrund haben. Und dabei zeigte sich ein großes Problem: In den vergangenen Jahren traf dies bei schweren Verbrechen wie Mord, Totschlag, Vergewaltigung, sexueller Nötigung oder Rohheitsdelikten auf gut drei Viertel aller Festgenommenen zu. Nur ein Viertel der deutschen Staatsbürger in dieser Alters- und Deliktgruppe hatte auch tatsächlich deutsche Eltern.

Doch diese Statistik gibt es nicht mehr. Bereits Ende Juli hatte die Senatsinnenverwaltung des rot-rot-grünen Senats klammheimlich verfügt, „daß die Erfassung des Migrationshintergrundes zum nächstmöglichen Zeitpunkt einzustellen ist“. Bisher konnte dies per einfachem Mausklick angekreuzt werden. Doch seit 3.  August ist die Funktion deaktiviert.

Weiterlesen auf Junge Freiheit.de

5 29 Bewertungen
Artikel Bewertung
Folgt Politikstube auch auf: Telegram

2 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments
Timon
Timon (@timoxx20)

Wenn Statistiken einem unliebsame Entwicklungen zeigen, dann werden diese derart angepasst, dass das Ergebnis wieder systemkonform ist oder wie in diesem Fall, man schafft die Erfassung einfach komplett ab. So schlägt man mit einer Klappe gleich zwei Fliegen. Man reduziert die Zahl der durch Migranten begangenen Straftaten und kann diese dann dem sogenannten Rechten Spektrum zuweisen. Da bekommt Frau Faeser aber ein feuchtes Höschen und es herrscht Oktoberfeststimmung im Innenministerium.

FreierRadikaler
FreierRadikaler (@freierradikaler)

Ist ja nur konsequent. Wenn die Mehrheit sowieso einen Migrationshintergrund hat, kann man ihn auch weglassen.