Korruptionsverdacht bei Wohnungsvergabe an Flüchtlingsfamilien

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Symbolbild

Am Mittwochmorgen (8. Februar) hat die Polizei Köln die Wohnungen eines 32 Jahre alten Mannes sowie zweier Frauen (51, 53) unter anderem wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Bestechlichkeit sowie der Bestechung durchsucht. Ermittler durchsuchten auch die Büroräume der Beschuldigten bei der Stadt Köln sowie einer in Köln ansässigen Wohnungsbaugesellschaft.

Dem Trio wird zur Last gelegt, Wohnungen des Immobilienunternehmens unter Umgehung der Vergabekriterien an Flüchtlingsfamilien vermittelt zu haben. Die Zuweisung der Wohnungen soll nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gegen Zahlung eines Bestechungsgeldes an den Wohnungsvermittler sowie die zuständigen Sachbearbeiterinnen bei der Stadt Köln sowie der Wohnungsbaugesellschaft erfolgt sein.

Wegen der noch andauernden Ermittlungen sind weitegehende Auskünfte derzeit der nicht möglich. (de)

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