Konstanz: Schicke Neubauten für anerkannte „Flüchtlinge“

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Bundesweit ist Wohnraum knapp, teuer und heiß begehrt, also was tun, wenn anerkannte „Flüchtlinge“, also jene die bleiben dürfen, längerfristig untergebracht werden müssen. Man baut schmucke Häuser, wie in Konstanz in den Ortsteilen Wollmatingen und Egg, um die unter so unsäglichen Qualen tagelang zu Fuß durch Europa gewanderten „Schutzbedürftigen“ menschenwürdig unterzubringen, die keine Wohnung nach der Entlassung aus der Notunterkunft finden. Die Finanzierung der Neubauten ist die eine Sache, die andere ist die Ausstattung der Wohnungen, es ist kaum anzunehmen, dass die anerkannten Asylbewerber dafür aufkommen müssen und somit das Steuersäckle wieder geöffnet wird. Nun wissen die Steuerzahler wenigstens, wofür sie morgens aufstehen und abends müde ins Bett fallen: Für einen guten Zweck.

In diesem Zusammenhang muss immer wieder daran erinnert werden, dass es in Deutschland mindestens 300.000 Obdachlose  gibt, und dass Tausende deutsche Kinder weit unter der Armutsgrenze dahin vegetieren müssen. Aber da man sich nun offenbar im Zeitalter des neuen politischen Mitgefühls und der neuen christlichen Nächstenliebe befindet, könnte man zuversichtlich sein, dass die Politik bald auch den verarmten Deutschen neue und zudem menschenwürdige Unterkünfte zur Verfügung stellen wird, natürlich kostenlos.

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