Konservative Mitglieder in der Union fordern Merkels Rücktritt

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Frau Merkel sollte einfach das Handtuch werfen, damit es einen Neuanfang geben kann? Während die Bundeskanzlerin trotz historisch schlechtes Wahlergebnis in Niedersachsen, sich keineswegs geschwächt fühlt und selbstbewusst in die Sondierungsgespräche für eine Jamaikakoalition gehen will, quasi spricht sie sich selbst das vollste Vertrauen aus, schließlich kann sie auch beim besten Willen nicht erkennen, was sie hätte anders machen sollen, fordern konservative Mitglieder in der CDU und CSU den Rücktritt von Angela Merkel. Da fragt man sich, was muss eigentlich noch passieren, damit Frau Merkel ein Einsehen hat, dass sich die Union personell neu aufstellen kann.

[…] Konservative Mitglieder von CDU und CSU haben den Rücktritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Amt der CDU-Vorsitzenden gefordert. Schuld am Wahlergebnis in Niedersachsen sei weder die niedersächsische CDU noch ihr Spitzenkandidat Bernd Althusmann, heißt es in einer Pressemitteilung der WerteUnion, die bereits kurz nach Schließung der Wahllokale in Niedersachsen verschickt wurde.

„Aus Sicht der WerteUnion trägt alleine Bundeskanzlerin Angela Merkel die Verantwortung für diese Niederlage“, schreibt die Vereinigung von konservativen Initiativen in der Union weiter.

Alexander Mitsch, der Vorsitzende des Bündnisses, sagte, als Konsequenz aus der erneuten Wahlniederlage „fordern wir nicht nur den Rücktritt Angela Merkels als Parteivorsitzende, sondern auch einen klaren Fahrplan für die Übergabe an einen neuen Kanzlerkandidaten der Union“. Offensichtlich hofft die WerteUnion auf Neuwahlen mit einem neuen Kanzlerkandidaten. „Eine erneute Kanzlerkandidatur Angela Merkels würde zu weiteren massiven Stimmenverlusten für die gesamte Union führen“, so Mitsch. […] Quelle: n-tv.de/15.10.2017

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