Kommt zweiter U-Ausschuss? Scholz und seine Skandale

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Als Hamburger Bürgermeister und Bundesfinanzminister war der angehende Kanzler in die Skandale Wirecard und Cum-Ex verstrickt. Bis heute sind diverse Aspekte nicht aufgeklärt. Die Union nennt einen weiteren Untersuchungsausschuss „eine Option“. Vor einigen Tagen dokumentierte das „Handelsblatt“ den bis dahin geheimen Bericht über das Vorgehen des Prüfkonzerns Ernst & Young (EY) bei der Bewertung mehrerer Jahresabschlüsse von Wirecard.

„Der Name Scholz ist mit zwei Skandalen verbunden, die nach wie vor nicht vollständig aufgeklärt sind und sehr viel Sprengstoff enthalten“, sagt der CDU-Abgeordnete Matthias Hauer und meint damit neben Wirecard die Cum-Ex-Affäre um die Hamburger Warburg-Bank.

Nach Darstellung von Hauer sind „nach der Bundestagswahl diverse neue Erkenntnisse aufgetaucht, die eine zweite parlamentarische Untersuchung absolut sinnvoll erscheinen lassen“. Das müsse nicht sofort passieren, zumal nach wie vor straf- und berufsrechtliche Verfahren liefen und davon direkt betroffene Zeugen erneut die Aussage verweigern könnten. „Sobald die durch sind, müssen sie Rede und Antwort stehen. Das kann bei der Aufklärung hilfreich sein.“

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