Kommt völlig überraschend!? Innenministerium in „großer Sorge“: Illegale Migration über neue Balkanroute nimmt zu

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Symbolbild

Das Bundesinnenministerium blickt „mit großer Sorge“ auf die zunehmende illegale Migration über die neue Balkanroute, und offenbar kommt für die deutsche Behörde der Andrang jetzt völlig überraschend, während Zeitungen in Ungarn, Österreich und Bosnien schon seit Monaten über die zugespitzte Lage berichteten und wie z.B. Sebastian Kurz (ÖVP) vor einer neuen Flüchtlingswelle warnte mit den Worten „Da braut sich was zusammen“.

Die neue Fluchtroute macht einen großen Schlenker, die Wandermigranten pilgern nun durch Kriegsgebiete, von Bosnien über Italien und Frankreich geht es ins friedliche Deutschland, das unsichere Österreich wird gemieden, schließlich wird an drei deutsch-österreichischen Grenzübergängen „streng“ kontrolliert, hingegen die deutsch-französische Grenze wie ein Scheunentor offensteht.

„Eine Situation wie die des Sommers 2015 kann, soll und darf sich nicht wiederholen“, sagte Merkel bei ihrer Rede vor dem CDU-Parteitag in Essen im Dezember 2016. Und offenbar könnte das Szenario sich nun wiederholen, statt Vorsorge zu treffen, wie dass der AfD-Verteidigungspolitiker Gerold Otten bei n-tv Frühstart forderte – Bundeswehr im Falle neuer Fluchtbewegungen in Richtung Deutschland an der deutschen Grenze einsetzen, hat die deutsche Politik keine Zeit sich um das anstehende Problem zu kümmern, Grundrente, Klimaschutz, Kampf gegen Rechtsextremismus, Smog in Neu-Dehli und SPD-Parteivorsitzenden-Casting haben Priorität.

Welt.de berichtet:

Die illegale Migration über die Türkei, Griechenland und den Balkan nimmt zu. Nach einer internen Einschätzung des Bundesinnenministeriums (BMI), die WELT AM SONNTAG vorliegt, bewegen sich alle „migrationsrelevanten Indikatoren“ wie illegale Grenzübertritte und Asylanträge „in allen Staaten der Balkanregion derzeit auf einem nochmals höheren Niveau als in den Vergleichszeiträumen 2017 und 2018“.

Die Bundespolizei teilte WELT AM SONNTAG mit, dass die Migranten „nunmehr ein weit verzweigtes Netz von Routen durch die Staaten der Balkanregion nutzen, um nach Mittel- und Westeuropa zu gelangen. Ein zentraler Knotenpunkt ist dabei der Una Sana Kanton in Bosnien und Herzegowina.“

Wie WELT AM SONNTAG aus Kreisen des Innenministeriums erfuhr, ist kürzlich eine Delegation von Fachleuten des Hauses und des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach Sarajevo gereist, um „verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung für Bosnien-Herzegowina“ zu erörtern. Weiterlesen auf Welt.de

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