Könnte das Virus irritieren? Politiker und Polizeigewerkschaft fordern Feuerwerkskörper-Verbot an Silvester

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Eine weitere Tradition soll nun der fragwürdigen Corona-Einschränkungskultur weichen: Politiker und Polizeigewerkschaft fordern in diesem Jahr ein Verbot von Feuerwerkskörpern an Silvester. Letztes Jahr war es das tückische Klima, dieses Jahr ist es das bösartige Virus, alles vorgeschobene Gründe, um die Freiheit zu begrenzen.

Es reicht nicht, dass man sich mit seinen engsten Freunden nicht mehr treffen und nur noch im kleinen Kreis der Familie feiern darf, nun sollen die Bürger auch vom Feuerwerk Abschied nehmen und können „alternativ“ mit Wunderkerzen den Jahreswechsel einläuten.

Die politisch Verantwortlichen sollten verdammt aufpassen, dass man mit Verboten und Verbotsforderungen nicht zu sehr übertreibt, irgendwann könnte das Fass überlaufen und die Bereitschaft bei den Bürgern sinkt, sich noch an Verordnungen halten zu wollen.

ZDF.de berichtet:

Wegen der Coronavirus-Pandemie fordern Politiker und die Polizeigewerkschaft in diesem Jahr ein Verbot von Feuerwerkskörpern an Silvester. So äußert sich Rainer Wendt gegenüber der Zeitung „Bild“: Das Silvesterfeuerwerk muss in diesem Jahr coronabedingt ausfallen. Zu Silvesterböllern gesellen sich rasch Alkohol, Personengruppen und Partystimmung, sagte Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft

Auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Kuffer ist der Meinung, dass dieses Jahr „Silvester-Böllerei und Feuerwerk verboten werden“ müssten. Wegen der aufgeheizten Stimmung im Land sei es zu gefährlich, wenn Leute auch noch mit Sprengstoff durch die Straßen laufen würden.

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) sprach sich ebenfalls gegen Böller und Raketen aus. „Am Halloween-Wochenende war es in unseren Party-Hochburgen ganz ruhig“, sagte Reul der „Bild“-Zeitung. „Ich wünsche mir, dass das auch Silvester wieder so sein wird.“ Entscheiden müssten aber die Kommunen.

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