Köln: Brandanschlag auf Obdachlosen

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Erneut wurde ein Obdachloser offenbar angezündet. Wie der Spiegel meldete, musste ein wohnungsloser Mann in Köln mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in eine Klinik aufgenommen werden. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus.

Man kann nur den Kopf schütteln über so viel Grausamkeit. Wie ist es bloß zu erklären, dass Menschen andere anzünden? Gesellschaftliche Verrohung? Wie ist es überhaupt zu erklären, dass in einem Land wie Deutschland geschätzt 678.000 Menschen auf der Straße leben müssen?

Dazu Uwe Witt, Obmann der AfD-Fraktion im Ausschuss Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages: „Für Obdachlose entwickelt sich die Coronakrise zu einer katastrophalen Bedrohung für Leib und Leben. Allgemeine Schutzvorkehrungen wie Sicherheitsabstand und das selbstverständliche Händewaschen können auf der Straße nicht umgesetzt werden. Bereits jetzt sind viele Notunterkünfte geschlossen bzw. arbeiten auf niedrigster Sparflamme. Und was fällt den Behörden dazu ein? Obdachlose werden mit Bußgeldern belegt, wegen Verstoßes gegen die Hygiene-Vorschriften. Was gebraucht wird, ist ein sofortiges Notfallprogramm – wie schon lange von der AfD gefordert, welches die Obdachlosen von der Straße holt. Wer ein Dach über dem Kopf hast, wird auch nicht angezündet. Leider ist nicht ansatzweise erkennbar, dass sich das Arbeits- und Sozialministerium von Minister Hubertus Heil der Situation der Obdachlosen in naher Zukunft annimmt. Der Anschlag von Köln hätte jedenfalls vermutlich verhindert werden können, wenn die Regierung den Forderung der AfD-Fraktion gefolgt wäre.“

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