Klöckner zum Weltfrauentag: Normalität auch im höchsten Amt – Frau als Staatsoberhaupt

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Zum heutigen Weltfrauentag hat FOCUS Online prominente Frauen gefragt, u.a. auch Julia Klöckner, ehemalige deutsche Weinkönigin und die derzeitige Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft im Merkel-Kabinett, die die Auffassung vertritt, dass das Land jetzt eine Frau als Staatsoberhaupt braucht. Das Beispiel Frau – Merkel als Bundeskanzlerin – sollte eigentlich schon für genug Abschreckung sorgen, welche Deutschland unendlich viel Schaden zugefügt hat, wobei eine Erleichterung erst stattfinden kann, wenn sie ganz aus der Politik und aus der Sichtweite verschwunden ist.

Nun träumt man nach der Amtszeit Steinmeiers, der bis zu seiner Pensionierung weiterhin langweiliges, sedierendes Geschwafel vorträgt und den Schlaftablettenverbrauch immens reduziert, wobei die anderen Mohikaner (Vorgänger) ebenso fern der Realität waren, mit parteipolitischer Kungelei eine Frau für den Posten der Bundespräsidentin auszuwählen, eine weitere Sprechblase – nur weiblich. Braucht Deutschland überhaupt eine/n machtlose/n Bundespräsidentin/en?

Focus Online berichtet:

Julia Klöckner (CDU) weiß, dass sie als Bundesministerin in einer privilegierten Lage ist. Das zu sehen, gehöre „zur Ehrlichkeit dazu“, sagt sie. Klöckner hat erfahren: „Frau zu sein war für meinen beruflichen Weg anfangs sogar ein Vorteil – aufgrund des Frauenquorums. Junge Frauen wurden gesucht als Kandidatinnen für den Bundestagswahlkampf.“ Die heute 46-Jährige kandidierte 2002 für den Bundestag. „Ohne das so genannte Frauenquorum wäre ich heute nicht in der Politik´“, räumt Klöckner ein. Über den sicheren Listenplatz sechs zog sie damals in den Bundestag ein.
Aus Sicht der stellvertretenden CDU-Vorsitzende sind Frauen für jede Position in den Chefetagen genauso wie Männer geeignet. Und wenn Klöckner „für jede“ sagt, dann meint sie offenbar wirklich jede. Sie denkt da zum Beispiel auch an eine ganz bestimmte Chefetage – die in Schloss Bellevue: „Dass es in all den Jahren noch keine Frau als Bundespräsidentin in Deutschland gegeben hat, finde ich befremdlich. Es wird Zeit für ein Stück Normalität auch im höchsten Amt.“
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