Kinderbräute von Flüchtlingen – Jugendamt oder Staatsanwalt?

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Seit Beginn der Flüchtlingskrise kommen immer mehr Kinderbräute nach Deutschland. Es ist nur einer von vielen Fällen dieser Art, doch er illustriert ein grundsätzliches Dilemma der deutschen Justiz: „Alia“ ist 15 Jahre alt und die Ehefrau des 21-jährigen „Amir“. Seit Februar 2015 sind die beiden verheiratet – nach geltendem Recht in Syrien. Doch heute leben sie in Deutschland, wo sie eigentlich kein Paar sein dürften.

Bekannt wurde die Geschichte des jungen Paares durch einen Bericht der Zeitung „Die Welt“, die den beiden Flüchtlingen auch das Pseudonym „Alia und Amir“ gab. Sie stehen seitdem stellvertretend für hunderte solcher Paare, die gerade die deutsche Justiz beschäftigen.
Wie viele es genau sind, ist nicht erfasst, denn nur einige Bundesländer registrieren Minderjährigen-Ehen. „Eine seriöse Einschätzung der Zahlen ist fast unmöglich“, sagte auch der Islamwissenschaftler und Jurist Mathias Rohe zu FOCUS Online. „Fest steht aber, dass das nicht nur Einzelfälle sind. Von daher ist es ganz sicher ein relevantes Thema.“ Laut dem Zeitungsbericht sind mehr als 350 Fälle allein aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bekannt. Die Gesamtzahl dürfte deutlich höher sein, denn es fehlen beispielsweise Angaben aus Bayern, wo vergleichsweise viele Flüchtlinge leben.

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Szykowski Manfred
Gast

… und anschließend landen wir beim legalisierten Kinderstrich, Babymißbrauch und -tötung als perverse satanische Rituale – guten Appetit beim Auffressen der Innereien !

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