Keinen Bock auf einen Ein-Euro-Job? – Programm für „Flüchtlinge“ bisher ein Flop

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Das Ein-Euro-Job-Programm, für dessen Umsetzung die Bundesagentur für Arbeit zuständig ist, soll „Flüchtlingen“ helfen, den deutschen Arbeitsmarkt kennenzulernen. Das Interesse der „Gäste“ an Integration und Arbeitsaufnahme fällt bisher gering aus. Während deutsche Arbeitslose/Hartz IV Empfänger mit Ein-Euro-Jobs drangsaliert werden ohne Ende, mit Kürzungen der Leistungen gedroht wird wer sich der Arbeitsgelegenheit verweigert, werden offenbar andere Maßstäbe bei „Flüchtlingen“ angesetzt.

Jetzt will man erstmal „Ursachenforschung“ betreiben, also typisch deutscher Arbeitskreis-Schwachsinn. An das Offensichtliche darf man noch nicht einmal denken geschweige darüber sprechen, da gründet man lieber eine steuerfinanzierte Arbeitsgruppe aus lauter Laber-klug-besserwisser und schon kommt das politisch korrekte Ergebnis, das ungefähr so lauten könnte: Es lag an mangelnder Willkommenskultur und man muss noch viel mehr Steuergelder in die Förderung investieren.

[…] Das Ein-Euro-Job-Programm für Flüchtlinge ist nur schleppend angelaufen. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Bundesarbeitsministerium auf Anfrage der Grünen-Haushaltspolitikerin Ekin Deligöz vorgelegt hat, wie die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt. 100 000 Arbeitsgelegenheiten sind für Geflüchtete vorgesehen. Seit dem Start des Programms am 1. August sind bis zum 9. September aber erst 739 Teilnehmerplätze für diese sogenannte „Flüchtlingsintegrationsmaßnahme“ beantragt worden.

Demnach hatte bis zum 19. September zudem „noch keine Maßnahme begonnen“. Die Teilnahme sei „überaus dürftig“, sagte Deligöz der Zeitung. Die Bundesregierung müsse das „als klares Warnsignal sehen und schnellstmöglich Ursachenforschung betreiben“. […]