Katar und Saudi-Arabien wollen Kathedrale von Córdoba islamisieren

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Die Eroberungszüge erfreuen sich einer zeitgemäßen Erneuerung, allerdings ohne Kampf, man ergibt sich direkt. Die arabisch-islamische Welt sieht mit Erstaunen und Verzücken, dass Europa sich den vornehmlich muslimischen geprägten Migranten öffnet und diese millionenfach geradezu euphorisch aufnimmt. Ein leichtes Eroberungsspiel für den Islam unter dem Deckmantel der europäischen „Humanität“ und der uneingeschränkten Toleranz. Nun wollen Katar und Saudi-Arabien effizienter die Vertiefung des Islams in Spanien vorantreiben: Eine Islamisierung, besser gesagt eine Re-Islamisierung der Kathedrale von Córdoba peilen die „Gläubigen“ an. Linke Islamfreunde werden nun sagen, das ist doch reine Schwarzmalerei und Kontern mit dem geschickten PR-Schachzug „Islamophobie“, um von der Islamisierung, aber auch von der „Christophobie“ des Islam abzulenken.

Auszug aus dem Artikel von Gatestone:

Die jüngste Einwanderungswelle hat viele Muslime nach Spanien gebracht. Die islamische Bevölkerung Spaniens hat sich von etwa einer Million im Jahr 2007 auf heute fast 1,9 Millionen verdoppelt. 350.000 Menschen unterzeichneten eine Petition, die von der spanischen „Linken“ gefördert wurde und die die Enteignung des christlichen Gebäudes forderte. Die politische Autorität in Córdoba verlieh dem katholischen Anspruch auf die Kathedrale einen Schlag, indem sie erklärte, „religiöse Weihe ist nicht der Weg, Eigentum zu erwerben“. Aber so funktioniert Geschichte, besonders in den Ländern, wo das Christentum und der Islam hart um die Herrschaft gekämpft haben.

 Die Frage in Sachen Kathedrale von Córdoba, die momentan auf aller Lippen ist: Wer finanziert die Kampagne, die den Islam wieder an diesen großen christlichen Ort zu bringen versucht? Die Antwort ist Katar. Das Emirat unterstützt die Kampagne der islamischen Organisationen, die Kirche zum Islam zu konvertieren. Der Nahe Osten ist voll von in Moscheen umgewandelte Kirchen, wie die Omayyaden von Damaskus, Ibn Tulun von Kairo und die Hagia-Sophia-Kathedrale in Istanbul. Die Islamisten sind nun darum bemüht, dasselbe in Córdoba zu tun. Die katholische Kirche hat Stellung genommen. Wie der Bischof von Córdoba, Demetrio Fernandez, sagte: „Den Ort mit den Muslimen zu teilen wäre wie ein Mann, der seine Frau mit einem anderen Mann teilt“.

Ein Analytiker am spanischen Institut für Strategische Studien des Verteidigungsministeriums, Oberst Emilio Sánchez de Rojas, gab vor kurzem einen Vortrag, in dem er erklärte, dass Córdoba „eine Referenz für den Islam“ sei. Er warf Katar und Saudi-Arabien vor, „Kampagnen des Einflusses im Westen“ zu betreiben und als „eine Quelle der Finanzierung für die Kampagne für die Re-Islamisierung der Kathedrale in Córdoba“ zu fungieren. Weiterlesen

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