Kanadischer Arzt: Schaden durch Lockdown zehnmal größer als Nutzen

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Dr. Ari Joffe, Spezialist für Infektionskrankheiten an einem kanadischen Kinderkrankenhaus und Professor an der Universität Alberta, ist der Auffassung, Lockdowns richten weit mehr Schaden an als sie nutzen. Das dürfte die Politiker in Deutschland, allen voran Merkel, Spahn, Söder und der „SPD-Pandemieminister“ Lauterbach, nicht zum Nachdenken bewegen, sie predigen Angst und Schrecken, gefallen sich in der Rolle der Mahner und Verkünder von konsequenten Maßnahmen, die die Grundrechte immer mehr einschränken und den Mittelstand/die Kleinunternehmer plattmachen.

Das Land der Dichter und Denker, das war einmal, die Mehrheit der Schlafschafe befürwortet dank der Umfrageinstitute und des ständigen Panikalarms in den Systemmedien die lebensfeindlichen Vorschriften und Einschränkungen. Vermutlich müssen erst unzählige Existenzen zugrunde gehen, bevor ein Aufwachprozess in die Gänge kommt.

RT Deutsch:

Dr. Ari Joffe ist Spezialist für Infektionskrankheiten am Kinderkrankenhaus Stollery in Edmonton, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta. Zudem lehrt er Kinderheilkunde an der Universität Alberta, ebenfalls in Edmonton. Joffe galt ursprünglich als Befürworter von Lockdowns zur Bekämpfung von Corona. In seiner jüngsten Abhandlung mit dem Titel „COVID-19: Rethinking the Lockdown Groupthink“ (zu Deutsch: „COVID-19: Das Lockdown-Gruppendenken überdenken“) stellt er fest, dass durch (längere) Lockdowns ein Schaden entstehe, der etwa zehnmal größer sei als der beabsichtigte Nutzen. In einem Interview mit der kanadischen Zeitung Toronto Sun äußerte sich Joffe zu seiner These.

In seiner eigenen Kosten-Nutzen-Analyse stellt Joffe die durch Lockdowns erhoffte Verhinderung von COVID-19-Todesfällen den durch sie begründeten Auswirkungen gegenüber. Dabei bezieht er von den genannten Faktoren lediglich die Auswirkungen von Rezession, Einsamkeit und Arbeitslosigkeit auf die Sterblichkeit in die Berechnung mit ein. Auf dieser Basis seien die Kosten von Lockdowns jedoch bereits zehnmal höher, als sie COVID-19 überhaupt verursachen könne. Anders ausgedrückt: Lockdowns verursachten mehr als zehnmal so viele Tote wie die Krankheit, die sie bekämpfen sollen. Mehr Informationen auf RT Deutsch

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