Kampagne #GrünerMist völlig berechtigt – Baerbock fordert: EU „muss“ sich auf Afghanistan-Flüchtlinge vorbereiten

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Die Kampagne #GruenerMist 2021 (u.a. „Masseneinwanderung“ und „Heimatfeindlich“) scheint wohl doch den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben, das beweist die Forderung von Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock: Die EU muss sich auf Flüchtlinge aus Afghanistan vorbereiten. Übersetzt heißt das,  insbesondere muss Deutschland Vorkehrungen für die Aufnahme und Versorgung treffen, die Mehrheit der anderen EU-Mitgliedsländer werden dankend ablehnen und eher die Wege nach „Germoney“ beschildern.

Nach Merkel möchte nun auch der Kobold den Fehler von 2015 wiederholen und das Signal zur Aufnahmebereitschaft diesmal nach Afghanistan senden? Natürlich „muss“ sich die EU auf die Flüchtlingswelle aus Afghanistan vorbreiten, indem die Außen-Grenzen dichtgemacht und illegale Grenzübertritte umgehend mit Rückführungen beantwortet werden. Nochmals Hunderttausende oder gar Millionen „Flüchtlinge“  kann weder Deutschland noch Europa verkraften, und das betrifft nicht nur die Sozialsysteme und der Wohnraum.

Welt.de:

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mahnt schon jetzt Regelungen für den Umgang mit Flüchtlingen aus Afghanistan an. Die Länder, die zu einer Aufnahme bereit seien, müssten Vorbereitungen treffen – ebenso aber die Europäische Union.

Die europäischen Länder seien damals auf fatale Weise unvorbereitet gewesen, dass Menschen in so einer dramatischen Situation ihr Land verlassen müssten, sagte Baerbock in einem Interview des Deutschlandfunks.

Man dürfe diesen katastrophalen Fehler nicht wiederholen und warten, bis alle 27 EU-Länder zur Aufnahme von Flüchtlingen bereit seien. Vielmehr müsse man sich mit den europäischen Ländern zusammenschließen, die dazu bereit seien.

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