Kärnten: Gäste haben Angst – Wirt erteilt „Flüchtlingen“ Lokalverbot

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Aus Rücksicht auf seine Gäste erteilt ein Gastwirt in Kärnten allen „Flüchtlingen“ ein Lokalverbot und postete diesen Brief auf Facebook am Karfreitag. Mit ihrer puren Anwesenheit versetzen sie die Gäste seinen Angaben zufolge in Angst:

„Liebe Flüchtlinge, es tut uns sehr leid, aber es ist uns nicht möglich, euch ein Getränk auszuschenken. Viele unserer Gäste sind bereits wirklich wütend auf euch und uns, einige von ihnen haben Angst und fühlen sich nicht wohl, wenn ihr hier in der Bar seid. Deswegen müssen wir auf die Bedürfnisse unserer Gäste achten und können euch nicht erlauben, hier in dieser Bar zu bleiben.“ Unterzeichnet mit der Boss.

Im Interview mit dem österreichischen „Kurier“ berichtete der Wirt von einem Livemusik-Abend vergangene Woche, an dem  auch zwei Flüchtlinge teilnahmen. „Wie sie die Frauen anstarren. Sie ziehen sie mit ihren Blicken regelrecht aus, wenn sie auf die Toilette gehen. Der Wirt hätte sie aufgefordert, sich wegzudrehen – was sie ihm zufolge auch taten, am Montag aber habe sich die Szene wiederholt. Zwar würde er auch „starrenden“ Einheimischen Hausverbot erteilen, aber: „Die Flüchtlinge, die schauen irgendwie anders.“ Der Sturm der Entrüstung aber war so stark, dass er den Eintrag mittlerweile gelöscht und seine ganze Facebook-Seite geschlossen hat.

Wirte und ihre Lokalitäten leben nicht von Luft und Liebe, das sind normale Unternehmen, die Geld verdienen wollen/müssen. Der Post des Wirtes könnte man für undiplomatisch halten,  aber im Grunde genommen verständlich. Wenn sich jemand nicht mehr in einem Lokal wohlfühlt, indem man fortwährend von „Flüchtlingen“ angestarrt wird, geht man woanders hin. Dieses Unbehagen spricht sich in Familien- und Freundkreise herum, man meidet die Lokalität, im Zweifel kommen immer weniger Einheimische und automatisch wird diese zu einer NO-Go-Zone.  Dauerhaftes Anstarren ist eine Form der Belästigung.

Statt Argumenten, wird sich nur noch empört. Das Problem sind wie immer die humanitär verblendeten Moralapostel und Sinnverdreher, die sofort Zeder und Mordio schreien, wenn jemand ihre Liebe zu den armen Schutzsuchenden nicht teilt. Dass einem Wirt schneller als er schauen kann die Kunden (zuerst die weiblichen, dann der Rest) davonlaufen werden, wenn der Zustand des von „Flüchtling“ mit Blicken ausgezogen werden anhält, ist solchen Leuten egal. Hauptsache, man kann sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, dass man es wieder mal geschafft hat, die Interessen fremder Menschen gegenüber denen der hiesigen Bürger in den Vordergrund zu pressen.

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