Juristen fordern: Lebenslange Freiheitsstrafe und Mordparagraf abschaffen

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Abschaffung der lebenslangen Freiheitsstrafe und des Mordparagrafen, weil dies zu unmenschlich und grausam ist? Was ist bloß in Deutschland los? Diese Forderungen dieser Juristen nach der Abschaffung der lebenslänglichen Freiheitsstrafe und des Mordparagrafen, wobei der Begriff lebenslänglich schon jeder Beschreibung spottet und ohnehin die lebenslange Strafe nicht lebenslänglich entspricht, ist der blanke Hohn gegenüber der Opfer. Demnächst wird Mord noch als Kavaliersdelikt gewertet? Mörder haben ihr Recht auf Humanität verwirkt, und wenn Strafe keine Mittel zur Bestrafung sein soll, so sinkt die Hemmschwelle für weitere Verbrechen oder gar weiteres morden.  Welche Klientel will man mit der Abschaffung des Mordparagrafen beglücken?

Epoch Times berichtet:

Über 800 Strafverteidiger und Strafverteidigerinnen, Vertreter und Vertreterinnen der Justiz und Wissenschaft“ trafen sich im Bremen auf dem Strafverteidigertag.

Die lebenslange Freiheitsstrafe sollte aus Sicht Hunderter Strafverteidiger aus ganz Deutschland abgeschafft werden. Das sei eine unmenschliche Strafe. Jeder Mensch müsse eine Chance haben, in die Gesellschaft zurückzukehren, sagte der Rechtsanwalt Armin von Döllen nach dem Kongress in Bremen.

Die lebenslange Freiheitsstrafe dauert mindestens 15 Jahre und kann danach auf Bewährung ausgesetzt werden. Zum Abschluss des dreitägigen Kongresses in Bremen forderten die Juristen und Wissenschaftler auch die Abschaffung des Mordparagrafen. Sie fordern in ihrer Abschlusserklärung dringende Reformen.

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