Jugendpolitiker will, dass Rentner auf Geld verzichten

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Symbolbild

Jugendpolitiker Jörg Tremmel, Vorstandssprecher der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen, fordert, dass Rentner auf Geld verzichten müssen. Seine Organisation versteht sich als Lobby für junge Bürger.

„Das jetzige Rentensystem ist nicht generationengerecht. Es ist nicht sozialgerecht, und es ist nicht transparent“, womit er völlig recht hat. Auch die Schieflage des Systems ist durchaus ein Fakt. Schon Ende 2021 standen laut Statista einem Altersrentner 1,8 Beitragszahler gegenüber: Anfang der 1960er Jahre war das Verhältnis noch solider: hier kamen auf einen Altersrentner sechs aktiv versicherte Erwerbspersonen. Laut IW Köln werden im Jahr 2030 auf einen Rentner nur noch 1,5 Beitragszahler kommen. Im Jahr 2050 könnten es sogar nur noch 1,3 Beitragszahler sein.

Das Missverhältnis geht auf einen Strukturfehler in der deutschen Altersvorsorge zurück – die anders als in vielen anderen Ländern nur auf Umlage zwischen den Generationen und nicht auf einem Kapitalstock beruht.

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Hexe
Hexe (@hexe)

Ok dann nehmen wir den Rentnern die Rente weg. Aber bitte erst ab dann wenn dieser Herr Jungpolitiker selber in Rente geht. Denn so einfach nachträglich kann man das ohne Warnung ja nicht ändern. Wenn man sich ein Leben lang auf die Rente verlassen hat, kann nicht einfach so gekürzt werden. Aber bei ihm selber tät das schon noch ok gehen – is ja schliesslich auf seinem Mist gewachsen. Wie sagte meine Mutter immer so schön: auch Du wirst einmal alt.