Jugendlicher „Südländer“-Mob prügelt und tritt auf 20-Jährigen ein

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Am Mittwoch (15. Mai 2019) hat eine Gruppe von acht bis zehn Jugendlichen an der Bushaltestelle Lankwitzer Weg in Monheim am Rhein einen 20 Jahre alten Monheimer zusammengeschlagen. Glücklicherweise wurde der 20-Jährige dabei nur leicht verletzt.

Um kurz vor 14 Uhr stieg der 20-Jährige am Monheimer Busbahnhof in einen Bus der Linie 790 ein. Gleichzeitig stieg eine Gruppe von etwa acht bis zehn Jugendlichen aus dem Bus aus. Dabei bepöbelten die Jugendlichen andere Fahrgäste, woraufhin der Monheimer die Gruppe ansprach und sie aufforderte, die Leute in Ruhe zu lassen. Daraufhin stieg die Gruppe wieder in den noch nicht wieder abgefahren Bus, setzte sich zu dem Monheimer und bedrohte ihn. Als der 20-Jährige um kurz nach 14 Uhr dann am Lankwitzer Weg ausstieg, folgte ihm die Gruppe bis zur Einfahrt des dortigen Sportplatz, wo sie ihn plötzlich angriff.

Einer aus der Gruppe trat dem Monheimer in den Rücken, woraufhin dieser zu Boden fiel. Mehrere Jugendliche traten und schlugen nun auf den 20-Jährigen ein. Erst, als sich Zeugen einmischten, ließen die Täter von ihrem Opfer ab und flüchteten in Richtung Brandenburger Allee.

Laut Zeugenaussagen soll es sich bei den Tätern um männliche Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren gehandelt haben. Die Zeugen sowie das Opfer beschrieben die Jugendlichen als „südländisch“. Der Haupttäter soll etwa 16 oder 17 Jahre alt gewesen sein. Er hatte etwas hellere Haare sowie einen Oberlippen- und Kinnbart. Er sprach Deutsch mit Akzent.

Obwohl die Jugendlichen auch gegen den Kopf und die Rippen des Monheimers traten, zog dieser sich glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu, welche jedoch ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

Eine Fahndung nach den Tätern führte bislang noch nicht zum Erfolg, weshalb sich die nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelnde Kriminalpolizei neue Erkenntnisse durch weitere Zeugenhinweise erhofft. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim unter der Rufnummer 02173 9594-6350 entgegen.

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