Jörg Meuthen: Wohnen wird für fast alle drastisch teurer werden!

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Liebe Leser, die deutschen Städte und Gemeinden ächzen schon seit Jahren unter einer chronischen Unterfinanzierung. Diese liegt vor allem daran, dass die Bundespolitik ihnen vor Ort enorme Lasten aufgebürdet, ohne ihnen zugleich eine ausreichende Finanzierung hierfür zukommen zu lassen.

Dementsprechend haben viele Städte geradezu erdrückende Schuldenberge aufgebaut. Das dürfte auch Merkels sogenannter „Großen“ Koalition nicht gänzlich verborgen geblieben sein – und so dürfte man nun einen Weg ersonnen haben, wie sich die Städte auch ohne erhöhte Finanzzuweisungen des Bundes aus ihrem Schuldenberg herausarbeiten können: Sie könnten es sich einfach von ihren Bürgern vor Ort holen.

Und zwar ganz elegant im Rahmen der nun anstehenden Reform der Grundsteuer.

Mancher Mieter lehnt sich bei diesem Stichwort völlig zu Unrecht zurück – ein Blick in seine Nebenkostenabrechnung würde ihm ganz schnell die Brisanz dieser Reform verdeutlichen: Die Grundsteuer gehört nämlich zu den umlagefähigen Nebenkosten und wird in der Regel deshalb auch vom Vermieter auf den Mieter umgelegt.

Mit anderen Worten: Grundsteuer zahlt JEDER Bewohner einer Gemeinde, der nicht gerade unter freiem Himmel haust.

Und genau diese Grundsteuer dürfte nun, folgt man den Beispielrechnungen des Bundes der Steuerzahler, drastisch ansteigen, in vielen Fällen geradezu explodieren: Im Durchschnitt ergab sich in diesen Beispielrechnungen eine Erhöhung um satte 70%!

Die Auswüchse, die uns Bürgern nun ins Haus stehen, können im Einzelfall aber noch ganz andere Dimensionen erreichen: Beispielsweise ergaben diese Berechnungen auch, dass für ein Einfamilienhaus in Mainz die Grundsteuer um unfassbare 683% steigen soll.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, wird dieser nächste Murks der „GroKo“ also fast alle Menschen in Deutschland treffen. Finanzminister Scholz (SPD) spielt hier das Unschuldslamm, indem er süffisant lächelnd darauf verweist, dass die Gemeinden ja schließlich ihre Hebesätze senken könnten, damit die Grundsteuer nicht steigt.

Ganz genau, werter Herr Scholz, exakt so wird es passieren in überschuldeten Gemeinden, denen das Wasser bis zum Hals steht: Man wird dort die Hebesätze ganz bestimmt freiwillig senken. Genau so, wie frei herumlaufende Straftäter auch ganz gewiss freiwillig ins Gefängnis gingen, wenn man ihnen nur die Gefängnistore endlich aufsperrte.

Aber im Ernst: Über die Realitätsferne dieser Regierung kann man nicht einmal mehr staunen, denn sie verschlägt dem normalen Bürger schlicht den Atem. Entweder sieht diese Regierung nicht den katastrophalen Murks, den sie gerade erneut anrichtet – oder sie nimmt ihn kalt lächelnd in Kauf, um den Städten und Gemeinden auf Kosten der wehrlosen Bürger vor Ort einen Geldsegen zu verschaffen.

So ist das eben in einem Land, in dem die selbsternannten „Eliten“ glauben, sie müssten Millionen Armutsmigranten ins deutsche Sozialsystem einladen – wie formulierte einst Heiko Maas die verquere Wahrnehmung jener „Eliten“ in seiner eigenen Abgehobenheit so treffend: „Niemandem wird etwas weggenommen.“

https://www.facebook.com/PolitischeVideos/videos/1223044501101014/

Das Gegenteil ist richtig: Jeder Euro, der für Merkels kulturfremde Sofort-Rentner ausgegeben wird, muss vorher von den Bürgern erwirtschaftet und ihnen dann sogleich weggenommen werden – und sei es eben durch explodierende Grundsteuern.

Zeit daher, diese unfähige „GroKo“ endlich in die Opposition zu schicken, bevor wir alle arm werden. Zeit für eine Partei, die sich um die eigenen Bürger kümmert statt um Armutsmigranten aus aller Welt. Zeit für die #AfD.

https://www.focus.de/…/grundsteuer-plaene-des-finanzministe…

https://www.welt.de/…/Steuerzahlerbund-kritisiert-Ostdeutsc…

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