Jobcenter streichen monatlich über 7.000 Hartz-IV-Beziehern komplett die Leistungen

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Weiter feste nach unten treten? Der Zweck der Agenda 2010 war nicht dafür zu sorgen, dass arbeitslose Menschen ausreichend Geld zum (Über-)Leben haben, sondern zu drangsalieren und sanktionieren, wo immer es geht. Am längeren Hebel sitzt das Jobcenter, das das Existenzminimum bei Verstößen kürzt oder komplett streicht, irgendwie muss das rausgeschmissene Geld wieder reingeholt werden. Da bleibt nur zu hoffen, dass Hartz-IV-Empfänger unabhängig von der Staatsangehörigkeit gleich streng behandelt und nicht nur Einheimische bevorzugt werden.

[…] Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei diese Zahl um 7,7 Prozent gestiegen, berichtete die „Bild“ unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Die Gründe für die Streichung der Leistungen bestanden in der Regel darin, dass die Hartz-Bezieher beharrlich die Arbeitsaufnahme verweigert hätten oder dass sie Termine nicht einhielten.

Wie das Blatt weiter berichtet, stieg auch die Zahl der so genannten vollsanktionierten Hartz-Empfänger im ersten Halbjahr 2016 an. Es habe insgesamt 45.267 Hartz-Bezieher gegeben, die wegen wiederholter Verstöße gegen Hartz-Regeln mit zwei oder mehr Sanktionen belegt worden seien. Darunter seien 27.056 Empfänger mit zwei Sanktionen, 10.824 mit drei Sanktionen, 4183 mit vier Sanktionen und 3204 mit fünf oder mehr Sanktionen. […] Quelle: Epoch Times

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