Jetzt erst? Verfassungsschutz stellt Gefahr eines „neuen“ Linksextremismus fest

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Die politische und mediale Aufmerksamkeit richtet sich vorwiegend auf den rechten Extremismus, schließlich sei der viel schlimmer für die Demokratie als linker Extremismus, allerdings wächst das linke Lager, damit auch die Radikalisierung und die Gewaltbereitschaft. Von der Annahme, linksextremistische Gewalt richte sich wesentlich gegen Sachen, kann man sich wohl getrost verabschieden, laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz sei der Schritt zur „gezielten Tötung“ eines politischen Gegners nicht mehr undenkbar.

[…] Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) stellt eine deutliche Radikalisierung in Teilen der gewaltorientierten linksextremistischen Szene fest. Das geht aus einer 22-seitigen Analyse des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) hervor, die WELT AM SONNTAG vorliegt.

Demnach scheint „die Herausbildung terroristischer Strukturen im Linksextremismus“ möglich. Die „Intensität der Gewalttaten“ habe sich erhöht. „Scheinbare ,rote Linien‘ würden überschritten“. Daher erscheine „auch der Schritt zur gezielten Tötung eines politischen Gegners nicht mehr völlig undenkbar“. […] Quelle: Welt.de (Archiv)

Donnerwetter, die Behörde hat aber lange für die „neuen“ Erkenntnisse gebraucht und das „aufgebauschte Problem“ als bedrohlich erkannt.

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