Jelpke (Linke) geht’s nicht flott genug – Bootsflüchtlinge warten seit Monaten auf „Umsiedlung“ nach Deutschland

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NGO-Schiff Aquarius

In Italien und Malta warten 115 „Bootsmigranten“ auf ihre versprochene „Umsiedlung“ nach Deutschland, darunter auch Migranten des Schlepperschiffs „Aquarius“. Die „Umsiedlung“ verzögert sich, da die Versorgungssuchenden noch medizinisch untersucht, registriert und angehört werden müssen, zudem werden sie von deutschen Sicherheitsbehörden überprüft.

Seit wann so viel Aufwand für bürokratische Hürden, ob die Versorgungssuchenden einreisen dürfen oder nicht? Deutschland lässt doch sonst auch jeden unkontrolliert rein, der das Wort „Asyl“ einigermaßen verständlich über die Lippen bekommt und keine Identitätspapiere vorweisen kann, obwohl nicht klar ist, ob es sich tatsächlich um politisch Verfolgte handelt, obwohl nicht klar ist, ob es sich um IS-Kämpfer oder andere Terroristen handelt.

Aber offenbar geht es nicht um Asyl, es geht um Umsiedlung, eine dauerhafte Ansiedlung von Glücksrittern, die sich dauerhaft im Sozialsystem ansiedeln. Und das geht der Linken-Politikerin nich flott genug.

Focus Online berichtet:

115 Bootsflüchtlinge warten in Italien und Malta seit Monaten auf die versprochene Umsiedlung nach Deutschland.  Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der innenpolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, hervor.

Konkret handelt es sich um 50 Menschen, die am 13. Juli 2018 von zwei Militärschiffen im Mittelmeer aus Seenot gerettet und nach Sizilien gebracht worden waren. Daneben geht es um 65 Migranten, die am 10. August durch das zivile Rettungsschiff „Aquarius“ gerettet und vorübergehend nach Malta gebracht worden waren.

Die Bundesregierung erklärte, die Ausländer müssten vor dem Transfer nach Deutschland medizinisch untersucht, registriert und angehört werden. Hinzu kommt den Angaben zufolge eine Überprüfung durch deutsche Sicherheitsbehörden. Erst danach kümmere sich das BAMF in Abstimmung mit den Behörden vor Ort um die Vorbereitungen für die Reise nach Deutschland.

Jelpke: „Es gibt keinen plausiblen Grund, dass ihre Einreise mit bürokratischen Mitteln auf die lange Bank geschoben wird.“

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