Jeder zweite Migrant scheitert am Deutschkurs mit Niveau B1

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Symbolbild

Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des AfD-Abgeordneten René Springer hervorgeht, haben im vergangenen Jahr 51,5 Prozent der 172.471 Migranten, die erstmalig am Deutschkurs teilnahmen, das Kursziel „Sprachniveau B1“ nicht erreicht.  Die integrationspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Filiz Polat, sieht nicht die „Geflüchteten“ als Hauptproblem, sondern schiebt die Schuld auf das mangelhafte System des BAMFs.

Bloß nicht die Schuld bei den „Flüchtlingen“ suchen, keineswegs den Willen, den Fleiß und die Bildung hinterfragen, warum das Level B1 nicht geschafft wird, obendrein einige den Kurs abbrechen oder erst gar nicht antreten, obwohl sie über reichlich Freizeit verfügen, das Ergebnis würde wohl nicht in die rosarote Traumwelt passen. Warum schaffen es z.B. Ost-Asiaten wie Vietnamesen oder Chinesen?

Die meisten Politiker der Altparteien wollen sich nicht eingestehen, dass beim Großteil der „Flüchtlinge“ die Bildung auf niedrigem Niveau basiert oder gar Analphabeten sind, zudem will auch ein Teil gar nicht die deutsche Sprache erlernen, denn auch ohne Sprachkenntnisse und mithilfe von Dolmetschern lässt es sich gut und gerne im deutschen Sozialparadies leben, wird weiter gepampert ohne Pflichten und Sanktionen fürchten zu müssen.

Welt.de berichtet:

Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des AfD-Abgeordneten René Springer hervorgeht, haben im vergangenen Jahr 51,5 Prozent der 172.471 Migranten, die erstmalig am Deutschkurs teilnahmen, das Kursziel „Sprachniveau B1“ nicht erreicht. Im Vorjahr waren es rund 48 Prozent gewesen. Im Jahr 2016 hatten knapp 38 Prozent der Teilnehmer beim ersten Mal das Kursziel verfehlt.

Wer den „Deutschtest für Zuwanderer“ mit B1 abschließt, weist laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach, dass er auf der unteren Stufe des Bereichs „Selbstständige Sprachverwendung“ Probleme des Alltags flexibel bewältigen kann.

Die integrationspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Filiz Polat, kritisierte: „Das Bundesinnenministerium palavert zwar ständig von einer angeblichen Qualitätsoffensive, verspricht eine langwierige Evaluation, passiert ist aber bisher noch nichts.“ Nicht die Geflüchteten seien das Hauptproblem bei den Sprachkursen, sondern das mangelhafte System BAMF, sagte sie.

Im Kommentarbereich ein interessantes Statement einer Lehrerin (Benutzer-Name – Fräulein Gabi):

[…] Als DAF-Lehrerin habe ich Ayslanten unterrichtet. Viele von ihnen sind Analphabeten. Denen mit dem Akkusativ zu kommen, ist schon für die meisten eine Zumutung. Wenn nach 1200 Stunden auf die Frage, wo die Person wohne und wie sie heiße, die Antwort: Kopf kaputt! lautet, verliert man den Glauben daran, dass dieser Mensch sich integrieren kann und will. Die meisten haben keinen Ehrgeiz und sehen keine Notwendigkeit, unsere Sprache zu erlernen. Die -höchstens – 15%, die sich hier eine selbst finanzierte Existenz zu schaffen bereit sind, werden durch den Rest im Untericht gestoppt und behindert. Dieses Form der Zuwanderung ist eine riesige Belastung für unsere Gesellschaft. Das BAMF hat im Übrigen schon die Anforderungen an das Niveau B1 gesenkt. Und trotzdem diese Ergebnisse. Ich habe diese Arbeit aufgegeben, weil ich sie als Lehrerin frustrierend und als Staatsbürgerin beängstigend finde. […]

Focus Online berichtet zudem:

Allerdings falle nicht jeder Teilnehmer, der den Kurs nicht mit B1 beendet, automatisch bei der Prüfung durch. Einige treten diese gar nicht erst an, und viele erreichen zumindest das niedrigere Niveau A2.

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