Jahrelang nur durchgewinkt: Griechenland jammert über 60.000 „Flüchtlinge“

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Das waren noch Zeiten für Griechenland, als man jeden ankommenden Reisenden einfach  an die mazedonische Grenze verfrachtete, die Griechen wären dumm, wenn sie sich Hundertausende von „Flüchtlingen“ als Kostenfaktoren ans Bein binden würden, wenn sie ihren Weg auch alleine in die deutsche Willkommenskultur finden. Aber nun müssen sie sich dem Thema „Flüchtlingskrise“ im eigenen Land stellen und sind hoffnungslos überfordert.

Der griechische Außenminister sieht  nunmehr eine Mitverantwortung anderer EU Staaten für die Zustände auf Lesbos, weil im dortigen Flüchtlingslager Moria die gewalttätigen Illegalen randalierten und selbst die Unterkunft in Brand setzen. Hatte man bisher vor allem die Türkei im Verdacht, den EU-Deal nicht umzusetzen, so sind es wieder einmal die Griechen, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen und fleißig mit dem Finger auf andere zeigen. Man jammert über 60.000 „Flüchtlinge“ im Land; so viele hat Deutschland vergangenes Spätjahr in einer Woche aufgenommen. Auch der Plan der kriminellen Brandstifter in Moria geht nun auf: Verlegung aufs griechische Festland. Der weitere Fortgang dürfte klar sein: Wieder werden sich Tausende an die Grenze aufmachen und dort Camps errichten, wieder werden die Medien von „Flüchtlingen“ berichten, die dort gestrandet seien, von den unzumutbaren Bedingungen dort, besonders der Kinder – Bla bla…..Und natürlich werden immer mehr Illegale auf den griechischen Inseln eintreffen.

Die Griechen machen es sich leicht und lassen den Druck ungeniert ab:

[…] „Wir werden in Kürze damit beginnen, eine große Zahl Migranten auf das Festland zu bringen, um die Inseln in der Ostägäis zu entlasten“, sagte der stellvertretende griechische Außenminister Nikos Xydakis der Zeitung Die Welt.

„Die Brände und Unruhen in einigen Flüchtlingscamps auf den Inseln sind in gewisser Weise auch die Folge einer fehlenden Umverteilung von Flüchtlingen auf alle Mitgliedstaaten und der mangelnden Unterstützung durch die EU-Länder“, sagte Xydakis.

„Es könnten im Moment 7.000 Flüchtlinge sofort aus Griechenland auf andere EU-Staaten umverteilt werden, alle Formalitäten dafür sind erfüllt.“ Das passiere aber nicht.

„Es ist nicht realistisch, auf eine Durchsetzung der Dublin-Verordnung zu bestehen und Flüchtlinge aus anderen Ländern wieder nach Griechenland abzuschieben“, sagte Xydakis. Es gebe bereits 60.000 Flüchtlinge in Griechenland. Das bringt uns an die Grenze der Belastbarkeit. […] Quelle: Zeit Online

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