Italien jammert über 3.000 Afrikaner – EU-Kommission fordert Solidarität und Verteilung

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Nach den massiven Landungen in den letzten Tagen auf Lampedusa konnte man bereits vorausahnen, dass der Ruf nach der Verteilung von fast 3.000 illegalen Afrikanern auf andere europäischen Staaten folgen würde. Und siehe da:  Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, Italien bei der Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen zu helfen.

Da dürfte sich Deutschland, das bisher die Hauptlast trägt, wohl angesprochen fühlen? Die Verteilung von „Flüchtlingen“ ist der falsche Weg, die Rückführung in die Herkunftsländer der Richtige, nur noch wenige europäische Länder sind dazu bereit, überhaupt noch neue Versorgungssuchende aufzunehmen – u.a. Deutschland, der Musteraufnahmeschüler ist stets bereit, dem jammernden Italien (auch Griechenland) zur Hilfe zu eilen.

Aber nicht nur die EU-Kommission fordert Solidarität, auch Italiens Innenministerin Luciana Lamorgese fordert eine Lastenverteilung:

[…] Lamorgese, so erfährt man, erklärte, dass das unmittelbare Ziel Italiens bis zur Definition des Paktes über Einwanderung und Asyl darin besteht, bis zum Sommer einen temporären Mechanismus der Solidarität zwischen den europäischen Staaten zu aktivieren, der für die Umsiedlung von auf See geretteten Menschen zur Verfügung steht. […]

Der Schutz der Außengrenzen ist eine Aufgabe der Länder an den Grenzen, das trifft auch auf Italien zu, das wiederum auch EU-Gelder für den Außengrenzen-Schutz erhält. Wozu der Schutz der Außengrenzen, die Voraussetzung für offene Binnengrenzen, wenn illegale Einwanderung geduldet und nichts dagegen unternommen wird?

Nachfolgend ein Video vom letzten Wochenende, als die ersten 1.000 Illegalen auf Lampedusa eintrafen:

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