Islamschule: Koranlehrer prügelt Schüler mit Wasserschlauch tot

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Symbolbild

Die Religion des Friedens und die Lehrmethode von brutaler Züchtigung: Weil sie zu laut waren, verprügelte ein Lehrer 15 Schüler mit einem Wasserschlauch, einer der Schüler, ein 11-jähriger Junge, ist an den Folgen der Verletzungen verstorben. Nun wird der Ruf nach Schließung der islamischen Privatschulen in Malaysia immer lauter.

Wie Focus Online berichtet, ereignete sich der tödliche Fall in der Koranschule Madrasah Tahfiz Al-Jauhar in der Stadt Kota Tinggi. Am Mittwoch verstarb Mohamad Gaddafi an der Folge der extremen Verletzungen, die ein prügelnder Lehrer dem Elfjährigen zugefügt hatte. Zuvor waren dem Jungen beide Beine amputiert worden, weil die Ärzte die Entzündungen an den Wunden nicht mehr in den Griff bekommen hatten. Der Lehrer hatte laut malaysischen Medienberichten den Jungen und 14 weitere Schüler mit einem Wasserschlauch verprügelt, weil sie „laut“ waren.

Der ehemalige Informationsminister Zainuddin Maidin schrieb am Donnerstag in seinem Blog: „Alle privaten Religionsschulen sollten nach dem Tod des Schuljungen entweder den Betrieb vorläufig einstellen oder geschlossen werden.“ Und: „Diese Religionsschulen schießen wie Pilze aus dem Boden und werden auf archaische, barbarische Weise geführt.“ Im Gegensatz dazu kündigte der malaysische Ministerpräsident an, den Islam in Malaysia durch finanzielle Förderung der privaten Koranschulen zu stärken.

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