„Islamic fashion“: Feministinnen rufen zum Kopftuch-Boykott gegen Modefirmen auf

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Symbolbild
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Nachdem mittlerweile viele Modetrends langweilig wurden, muss wieder was Neues her, was Milliarden Einnahmen verspricht. Nun versucht man die islamkonforme Kleidung seitens des Establishments im wahrsten Sinne des Wortes als High Fashion an den Europäer zu bringen: Der letzte Schrei, Schleier tragen? Für Geld macht man alles, da ist jedes Mittel recht, Hauptsache das Geschäft boomt. Aber dieses Geschäft könnte auch durch konsequenten Boykott in die Verlustzone fahren? Frankreichs bekannteste Feministin Elisabeth Badinter forderte zum Boykott der großen Modemarken auf, die seit kurzem islamkonforme Kleidung für Frauen anbieten. Das sei die „einzig richtige Antwort“, wie die Philosophin meint.

Welt Online – Artikel auszugsweise

[…] Schleier tragen könnte bald der letzte Schrei sein. Denn H&M ist bei Weitem nicht die einzige Firma, die diesen lukrativen Markt und die neue Kundschaft erobern will: Die japanische Firma Uniqlo verkauft in ihren Londoner Geschäften längst Hidschabs. Vergangenes Jahr hat DKNY eine Ramadan-Kollektion vorgestellt, weil muslimische Frauen für das Fest des Fastenbrechens am Ende des Ramadan traditionell gern die Garderobe erneuern.

Das italienische Modehaus Dolce & Gabbana geht noch weiter. „Abaya“ heißt die jüngste Kollektion, die maßgeschneiderten Luxus für reiche Muslima anbietet: lange, fließende Mäntelkleider aus teuren Stoffen, passend dazu Schleier für die Haare. „Islamic fashion“ ist der neue Fachbegriff. […]

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