Internationale Presse über Wahlbeben: Merkels Flüchtlingspolitik abgestraft

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M6526Während die deutschen Medien sich immer noch auf Regierungskurs befinden und Merkel huldigen, die AfD als Rechtspopulisten diffamieren, das Wahlergebnis bei den drei Landtagswahlen offenbar nicht deutlich genug für deutsche Politiker ausgefallen ist, die die Quittung für Arroganz und Ignoranz nicht begreifen wollen und fassungslos die Wahlergebnisse betrachten, geht die internationale Presse mit Angela Merkel und ihrer Flüchtlingspolitik hart ins Gericht.

So schreibt die britische „Daily Mail“: „Das vernichtende Urteil der deutschen Wähler über eine Politik der offenen Tür: Angela Merkel wird in entscheidenden Wahlen bestraft.“ Die französische „Le Monde“ spricht von einer „beispiellosen Niederlage“ für Merkel.

Die österreichische Tageszeitung „Österreich“ bezeichnet die Ergebnisse als „Wahlbeben für Merkel“. Der Schweizer „Blick“ schreibt von einem „Rechtsrutsch in Deutschland“. Die deutsche Chefredakteurin des Blattes kommentiert zum starken Abschneiden der AfD: „Das Problem der Demokratie sind nicht nur die schrillen Töne ihrer Feinde, es ist das Schulterzucken ihrer Freunde. Wenn die Mutbürger resignieren, dann geben die Wutbürger den Ton an.“

„La Stampa“, Italien: „Seit gestern Abend ist Europa kleiner und Angela Merkel schwächer. Das Ergebnis der Wahlen in Deutschland ist sehr bitter für die Kanzlerin. Ihre Führungsrolle wird unverhohlen zur Diskussion gestellt, aber der Erfolg der AfD ist nicht mit den normalen und alten Kategorien der politischen Dialektik zu messen. Er steht für mehr, er steht für einen Paradigmenwechsel in der Politik: Die Frage ist jetzt nicht mehr rechts oder links, sondern für oder gegen Europa. Es ist eine Revolte der Wähler und damit eine demokratische Revolte gegen dieses System Europa. Die Migrationskrise ist nur der Zünder gewesen, der dafür sorgt, dass das System nun explodieren könnte.“

„Ouest-France“, Frankreich: „Ein Tabu, ein Verbot. Seit 1945 erschien es unmöglich, dass es politischen Raum rechts der CDU gibt. Von jetzt an ist dieser Raum von der Alternative für Deutschland besetzt. Der vor gerade einmal drei Jahren gegründeten AfD ist in drei wichtigen Bundesländern mehr als ein Durchbruch gelungen. Sie hat sich als wahrscheinlich dauerhafter Akteur im politischen Leben Deutschlands etabliert. Die Magie von Merkel ist vermutlich zu Ende. Verschlungen vom Flüchtlingsansturm, einem von den Pariser Anschlägen verstärkten Klima der Angst und den finsteren Ereignissen von Köln. Auf eine gewisse Weise reagiert Deutschland wie die anderen: Die Flüchtlingskrise bläht die Segel populistischer Parteien.“

Der russische Kommentar trifft genau ins Schwarze, die haben das ganz genau erkannt:

„Rossiskaja Gaseta“, Russland: „Die Deutschen haben über Ehrlichkeit oder Prinzipienlosigkeit in der Politik abgestimmt, über das Recht auf nationale Identität, darüber, dass Deutschland ein , ehrlicher Makler‘ in Europa ist und nicht am ,Rockzipfel der USA‘ hängt, wie es manche Kritiker behaupten. Langfristig betrachtet, haben die Deutschen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt nicht zwischen der AfD und den anderen Strömungen gewählt. Sie hatten die Wahl zwischen Politikern, die in Bezug auf die Migranten mit gesundem Menschenverstand auftreten, und solchen, die aus humanistischen Idealen bereit sind, ihr eigenes Land zu zerstören und die eigene Bevölkerung zu Bedienungspersonal für Millionen Migranten zu machen.“

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