Interkulturelle Schulung soll bei Polizeianwärtern das Verständnis für Afrikaner fördern

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Symbolbild

Die Polizei in Bayern sieht offenbar einen Verbesserungsbedarf im Umgang mit Migranten aus Afrika, daher sollen angehende Polizisten in interkulturelle Kompetenz geschult werden, indem das Respektieren von kulturellen Unterschieden und Besonderheiten und das Verständnis gefördert werden, heißt wohl übersetzt, mehr Sensibilisierung und Dialogbereitschaft – schließlich ticken die (kriminellen) Fremdlinge anders.

Statt konsequentes Vorgehen, das funzt z.B. in den USA sehr gut, übt man sich in Weiterbildung, um die Kulturen besser zu verstehen und auf diese eingehen zu können. Dann heißt es abwarten, wie die Kommunikation (alternativ mit Mimik, Gestik oder Händen) und der gegenseitige Respekt sich entwickeln bzw. funktionieren werden, man könnte allerdings orakeln, das wird genauso gut gelingen wie bei gewissen anderen Gruppen, die sich bereits in der Mehrheit wägen und dementsprechend auftreten.

[…] Mit interaktiven Schulungen will die Polizei in Bayern bei ihren Polizeianwärtern das Verständnis für Migranten aus Afrika fördern.

Bei einem „Tag der Interkulturellen Kompetenz“ in Zusammenarbeit mit dem Afrikazentrum der Universität Würzburg kommen die angehenden Beamten der bayerischen Bereitschaftspolizei in Rollenspielen und Diskussionen mit Flüchtlingen und Studierenden aus Afrika zusammen, um mit ihnen über gegenseitige Vorbehalte zu sprechen und Stereotypen über den Kontinent zu hinterfragen.

Polizeieinsätze liefen mitunter aus kulturellen Missverständnissen heraus nicht zufriedenstellend ab, sagte der Leiter der Aus- und Fortbildung im Präsidium der Bereitschaftspolizei, Gerd Enkling.

Soziale und interkulturelle Kompetenzen würden für angehende Polizisten wichtiger. Das Seminar helfe den angehenden Beamten, sich in das „polizeiliche Gegenüber“ hineinzuversetzen. […] Mehr Informationen auf Tag24.de


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