Im Auftrag von Winnetou? Hamburger Kita verbietet Indianer-Kostüme!

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Ein weiterer Aberwitz der politisch Korrekten bzw. der Spaßbremsen: Die Faschings-Feier in der Kita Eulenstraße (Ottensen) in Hamburg fand am Montag ohne Kostüm-Klassiker statt – u.a. wurden auch Indianerkostüme verboten:

[…] „Ich möchte Sie bitten, gemeinsam mit Ihren Kindern bei der Auswahl des Kostüms darauf zu achten, dass durch selbiges keine Stereotype bedient werden“, hatte die Kita den Eltern im Vorfeld schriftlich mitgeteilt.

Heißt: Es sollen keine Vorurteile bedient werden. Dabei gehe es insbesondere um Faktoren wie Geschlecht, Hautfarbe und Kultur. So waren explizit auch Scheich-Verkleidungen verboten.

„Wir achten im Kitaalltag sehr auf eine kultursensible, diskriminierungsfreie und vorurteilsbewusste Erziehung“, heißt es in dem Schreiben. Das Faschingsfest solle dabei keine Ausnahme sein. Zur ausführlichen Begründung verweist die Kita auf einen Fachartikel von „Kids aktuell“. […] Weiterlesen auf mopo.de

Wie arglos Kinder früher kostümiert zum Fasching gingen, absolut niemand – also die Bleichgesichter – sah in einem Indianerkostüm etwas niederwertiges.  Aber bemerkenswert ist, dass es nie die wirklich Betroffenen sind, die zornig gegen die bösen Kostüme wettern, sondern es sind immer jene weiße Moralapostel, die eine seltsame Erfüllung darin zu finden scheinen, ihren Mitbürgern hyperkorrekt Vorschriften zu machen. Wäre ja noch schöner, wenn man am Karneval Spaß haben könnte

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