Illegale Einwanderung: Timisoara (Rumänien) neuer Hotspot für Schleusungen nach Deutschland

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Laut der Bundespolizei gilt Timisoara im Westen Rumäniens als neuer Dreh- und Angelpunkt für Schleuser, um Migranten per LKW über die Balkanroute vorzugsweise nach Deutschland zu bringen.

Germoney lockt weiterhin Versorgungssuchende an, egal wie hoch der Preis für die Schleusung ins Traumland auch sei, wer über die deutsche Grenze endlich stolpert – alternativ chauffiert – und Asyl haucht, der kommt bedingungslos und bereitwillig in den Genuss staatlicher Sozialleistungen. Dieses Rundum-Sorglos-Paket, ob mit oder ohne Pass, ist die wahre Fluchtursache und damit verbunden das Geschäft der Schlepperbanden, nicht Schutz oder Sicherheit, wie stets seitens der Politik behauptet wird. Solange das lukrative Angebot – Geldleistungen, kostenlose Wohnungen nebst Strom, Heizung und Einrichtungsinventar und Krankenversorgung, kostenlose Schule und Kita etc. gilt, solange wird der Strom von Versorgungssuchenden nicht enden – es sei denn, das deutsche Sozialsystem bricht unter der Last zusammen.

[…] Schlepperbanden nutzen die Stadt Timisoara im Westen von Rumänien verstärkt für Schleusungen nach Deutschland. Die Bundespolizei sieht dort einen neuen Hotspot für die gefährlichen Schleusungen mit Lkw, bei denen immer wieder Menschen zu Tode kommen.

„Die Stadt Timisoara spielt für die kriminellen Schleuserorganisationen eine wesentliche Rolle als Hotspot in Bezug auf die Balkanroute“, sagte das Bundespolizeipräsidium in Potsdam der „Welt am Sonntag“. Die Route gelte als „Dreh- und Angelpunkt“ für die Verteilung und Weiterleitung von Migranten durch Schleusergruppierungen. Damit bestätigte das Präsidium eine interne Analyse der Bundespolizei mit dem Titel „Bekämpfung der Schleusungskriminalität“, wonach Timisoara zum „neuen Hub für Lkw-Schleusungen auf der Balkanroute“ geworden sei. In der Stadt nahe der ungarischen Grenze würden Migranten in Lkw verfrachtet, um über Ungarn weiter nach Mitteleuropa gebracht zu werden.

Die Regierung in Budapest soll bereits darauf hingewiesen worden sein. Den Erkenntnissen zufolge musste beispielsweise ein Syrer für die Einschleusung seiner mehrköpfigen Familie für die rund 1.000 Kilometer lange Strecke bis nach Deutschland 5.500 Euro zahlen. Nach der Flucht aus dem Herkunftsland hatte der Familienvater bereits in der Türkei Kontakt zu einer Schleuserorganisation aufgenommen. Laut Bundespolizeipräsidium stammt ein Großteil der von Schleppern entlang der Balkanroute genutzten Fahrzeuge „aus dem süd- und osteuropäischem Raum“.

Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ ist ein großer Anteil solcher Lkw auf Unternehmen in der Türkei zugelassen. Den Informationen zufolge ist die Zahl der festgestellten sogenannten „Behältnisschleusungen“ zuletzt gestiegen. Das liegt unter anderem an den strengeren Grenzkontrollen. Die Banden achten zudem immer seltener auf die Sicherheit der Migranten. In den Lkws wird häufig ein doppelter Boden eingezogen. In einem verbleibenden Zwischenraum mit einer Höhe von 40 bis 50 Zentimetern herrscht der Polizei zufolge oftmals ein großer Mangel an Sauerstoff. Dadurch werde die Luft manchmal so knapp, dass die Kriminellen auch den Tod von Migranten in Kauf nehmen würden. (dts) […]

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