Hysterisches Rumgeplärre – Lars Klingbeil (SPD) fordert Beobachtung der AfD durch Verfassungsschutz

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Der nächste Politiker betritt die theaterähnliche Bühne, um die Keule der Schuldzuweisung zu schwingen, indes die Opfer und die Familienangehörigen nur eine Randnotiz sind. Nach dem Anschlag in Halle ruft SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil nun nach dem Verfassungsschutz, um die „verfassungsfeindliche“ AfD unter Beobachtung zu stellen:

[…] SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz gefordert. „Natürlich muss die AfD beobachtet werden. Das ist eine verfassungsfeindliche Partei“, sagte Klingbeil bei einer SPD-Veranstaltung in Heidenheim. Er bezog sich auf den Anschlag von Halle.

„Die Brandstifter sitzen auch in den Parlamenten“, sagte Klingbeil. Der Täter sei kein Einzeltäter gewesen. „Das war einer, der geschossen hat. Aber das waren ganz viele, die ihn munitioniert haben.“ […] Quelle: ZDF.de

Bei der Logik bzw. in der Umkehr wäre das in etwa so, dass z.B. die Morde am Breitscheidplatz auf das Konto der Regierung gehen, mitverantwortlich und damit auch zu beobachten wäre? Und beim nächsten islamistischen Anschlag dürfte die AfD dann den Spieß umdrehen – „Da habe vielleicht einer geschossen, aber ganz viele haben ihn munitioniert“?

Wie verzweifelt muss die SPD sein, um diesen Anschlag für ihren Wahlkampf zu missbrauchen? Die ekelhafte Instrumentalisierung der Taten eines Einzeltäters zeigt, dass man inhaltlich keine Argumente gegen die größte Oppositionspartei hat, das betrifft auch Lars Klingbeil, der Generalsekretär einer abstürzenden Partei, die hoffentlich bei der nächsten BTW nicht über die 5 Prozent Hürde gelangt, und der wie andere Politiker immer noch nicht verstanden hat, dass der Verfassungsschutz nicht als Wunschkonzert zur Bekämpfung eines politischen Konkurrenten dient.

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