Historiker Winkler: „Rettung verpflichtet nicht, Menschen einwandern zu lassen“

3
734
Symbolbild

Der Historiker Heinrich August Winkler traut sich aus der Deckung,  um den politisch Verantwortlichen in der EU den Unterschied zwischen Migration und dem Anspruch auf Asyl aufzuzeigen, dass der Irrsinn einer grenzenlosen Aufnahme auf Dauer keine Gesellschaft aushält und einer der Fluchtursachen die grassierende Überbevölkerung Afrikas ist.  Auch diese klaren Erkenntnisse – die nicht neu sind – des Historikers Winkler werden ungehört bleiben und im Sande verlaufen, obwohl auch er Recht hat.

Europa und insbesondere Deutschland können nicht unendlich Massen an versorgungssuchende Einwanderungswillige aufnehmen und auch das Asylrecht kann nicht als Hintertür zur Einwanderung  missbraucht werden, um dieses zu wissen reicht ein gesunder Menschenverstand, aber das Problem sitzt bekanntlich in Brüssel bzw. Berlin. Eine zügellose Einwanderung stößt irgendwann an ihre Grenzen, ob kulturell, finanziell oder/und bezüglich der inneren Sicherheit – das hält kein Land bzw. keine Sozialsysteme aus und destabilisert die Gesellschaft.

[…] Der Historiker Heinrich August Winkler fordert die Europäische Union auf, zwischen Migration und dem Anspruch auf Asyl zu unterscheiden. Die EU-Staaten dürften nicht mehr versprechen als sie halten können, sagte er im Dlf. Ein allgemeines Einwanderungsrecht halte keine Gesellschaft aus.

„Wir dürfen nicht den Eindruck erwecken, als gebe es ein allgemeines Menschenrecht, das da lautet: Wir wandern jetzt in einen Staat unserer Wahl ein“, so Winkler. Die Rettung von Menschenleben verpflichte nicht dazu, Menschen in die EU einwandern zu lassen. Wer diese Botschaft nach Afrika sende, handle nicht moralisch, sondern verantwortungslos. „Es wäre Selbstüberhebung zu meinen, man könne auf deutschem, französischem oder britischen Boden die Menschenrechte für alle Welt verwirklichen.“

Stattdessen riet Winkler dazu, die Fluchtursachen stärker zu bekämpfen. „Dazu gehört aber auch, dass wir die Ursachen ansprechen, die häufig bei uns nicht thematisiert werden. Dazu gehört die grassierende Überbevölkerung in nahezu allen afrikanischen Ländern, vor allem südlich der Sahara.“ […] Quelle: Deutschlandfunk.de/15.7.2018


Folgt und kommentiert unsere Beiträge auch im neuen sozialen Netzwerk für die Mitte der Gesellschaft. Kehrt dem Verfolgungsbuch „Facebook“ den Rücken. Hier anmelden
Loading...
Neuste Älteste Beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Bingo
Mitglied
Bingo

Unsere Politiker geben bei dieser Erkenntnis die 3 A…..en :
nicht Böses hören, nichts Böses sehen, nichts Böses sprechen !
Einfach so lassen ! Wir schaffen das !

kritikus52
Mitglied
kritikus52

Leider wird auch dieser mahnende Beitrag ohne Folgen sein. Deutschland macht weiter so…., kann es ja auch. Die Rautenfrau und der fettgefressene, satte Mittelstand wird sich nicht bewegen, kein Stück… Solange sich hiesige Politiker um die Rückholung eines ehemaligen Bin Laden- Leibwächters sogar mit anderen Staaten anlegen, wird sich nichts ändern.
Mit einer Arroganz wird da wird Druck auf Tunesien ausgeübt, typisches deutsches Gehabe. Letztendlich bekommen die Tunesier einige Euro-Bündel um die Ohren gehauen und geben nach.

Kai Mediator
Mitglied
Kai Mediator

Exakt. Die übermäßige Geburtenrate ist die Hauptursache. Die bekommen Kinder wie die Karnickel und beklagen sich dann, wenn es nicht reicht. Daran sollen dann auch die Europäer Schuld sein, äh die Deutschen, wer denn sonst?