Hilden: Trotz Wohnungsnot – Ehemalige Bundeswehr-Häuser nur für „Flüchtlinge“

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In vielen Städten ist der Wohnungsmarkt angespannt und es herrscht Wohnungsnot, auch in der nordrheinwestfälischen Stadt Hilden. Im Hildener Norden sollen fünf ehemalige und leerstehende Bundeswehr-Einfamilienhäuser für „Flüchtlinge“ bereitgestellt werden, dieses Vorgehen sorgt nicht gerade für Verständnis bei Anwohnern und Nachbarn.

Die AfD wollte in einer Anfrage an die Hildener Bürgermeisterin Birgit Alkenings wissen, was mit diesen Bundeswehr-Einfamilienhäusern passieren werde, berichtet die Rheinische Post vom 18.04.2017. Es mehren sich Anfragen von Anwohnern und Nachbarn, berichtet Fraktionsvorsitzender Ralf Bommermann, da ihnen zu Ohren gekommen ist, dass Asylbewerber in die Häuser einziehen sollen.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben habe die fünf Einfamilienhäuser zunächst verkaufen wollen, erläutert der Leiter des städtischen Gebäudemanagements Ralf Scheib. Als dies nicht gelungen sei, seien die Häuser der Stadt angeboten wurden – jedoch mit Auflagen. „Im Vertragsentwurf ist festgeschrieben, dass dort nur Asylbewerber und Flüchtlinge untergebracht werden dürfen“. Die Stadt will dort Flüchtlingsfamilien und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unterbringen. Der Bund verlangt dafür keine Miete – das kommt der klammen Kommune sehr gelegen. Vor dem Einzug müssen die fünf Häuser noch hergerichtet werden, die Kosten werden auf rund 250.000 Euro geschätzt, die komplett von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übernommen werden.

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  • zensiert

    Daran kann man die Prioritäten des Bundes erkennen.