Heute in Hannover gelandet: 31 „kranke Flüchtlingskinder“ und 87 Familienangehörige aus Griechenland

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Symbolbild

Heute trafen weitere Kinderlein nebst Anhang aus den griechischen Lagern der Ägäis-Inseln in Deutschland ein. Auf dem Flughafen Hannover landeten 31 „kranke Flüchtlingskinder“ nebst 87 Familienangehörigen, ob kleine Mädchen mit großen Kulleraugen darunter sind oder eher über 14-Jährige Racker kamen, darüber liegen keine Informationen vor, ebenso wenig über die Herkunftsländer, mit einer Ausnahme, eine Mutter mit Kind aus dem Kongo, die in Niedersachsen bleiben.

Still und heimlich werden weitere zu Versorgende aus Griechenland nach Deutschland geflogen, erst nach der Ankunft, und womöglich schnell mit dem Bus abtransportiert, erfährt die Öffentlichkeit über eine weitere Aufnahme von Sozialfällen, daher liegen – zumindest derzeit – keine Bilder oder Videos vor, wie verzweifelt und krank diese Kinderlein aussahen, oder eher wie aus dem Ei gepellt wirkten, gestylt und mit den neusten Handys leichtfüßig mit ihren Angehörigen die Gangway herunterschritten, gemeinsam frohgelaunt blickend auf ein alimentiertes Leben.

[…] Am Donnerstag sind erneut kranke Kinder und ihre Angehörigen aus griechischen Flüchtlingslagern in Deutschland gelandet. Wie das Bundesinnenministerium in Berlin mitteilte, kamen insgesamt 118 Menschen, darunter 31 Kinder, die medizinische Hilfe brauchen, auf dem Flughafen Hannover an. Sie sind Teil des Kontingents, dass die Bundesregierung aus den prekären Verhältnissen der Camps auf den griechischen Inseln holen will. Die Flüchtlinge werden auf verschiedene aufnahmebereite Bundesländer verteilt.

„Es freut mich, dass die humanitäre Aufnahme der Kinder von Lesbos weiterläuft“, sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD). Die Situation auf den griechischen Inseln, inmitten der EU, sei nach wie vor unerträglich – vor allem für die Schwächsten, die Kinder. „Nach wie vor erwarte ich, dass sich auch andere EU-Staaten stärker an der Aufnahme beteiligen. Es wäre ein Armutszeugnis, wenn wir es nicht gemeinsam schaffen, diesen Menschen zu helfen“, fügte Pistorius hinzu.

In Niedersachsen bleibe aus der Gruppe eine Mutter mit ihrem behandlungsbedürftigen Kind aus der Demokratischen Republik Kongo, teilte das Landesinnenministerium in Hannover mit. […] Quelle: evangelisch.de

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