Hennigsdorf: Deutscher wehrt sich gegen Afghanen und erntet Ermittlungsverfahren

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Symbolbild

Vor wenigen Tagen fand eine weitere Episode zum täglichen Aushandeln des Zusammenlebens statt, Austragungsort war Hennigsdorf in Brandenburg. In einem Bahnhofstunnel kam es zu einem sogenannten „kulturellen Konflikt“, ein Deutscher wagte es, zwei Afghanen wegen lauter Musik zu maßregeln. Die Gäste vom Hindukusch fackelten nicht lange und plusterten sich auf, wobei ein Gast dem „hier schon länger Lebenden“ eine Lektion in Schlagkraft erteilte. Der aufmüpfige Deutsche wehrte sich in der Notlage mit „Tier-Abwehrspray“ und kassierte ein Ermittlungsverfahren wegen „schwerer“ Körperverletzung.

Polizeipresse Brandenburg:

Hennigsdorf/Oberhavel – Ein 20-jähriger sowie 23-jähriger Afghane befanden sich Montag (13.07.2020) gegen 16.45 Uhr im Bahnhofstunnel und hörten dort laut Musik. Ein 33-jähriger Deutscher sprach die beiden Afghanen an, dass sie die Musik leiser machen sollen. Daraufhin bedrängten die Afghanen den Deutschen und der 20-Jährige schlug dem Deutschen ins Gesicht. Der 33-Jährige nahm zur Verteidigung ein Tierabwehrspray und sprühte dies auf die Afghanen. Er begab sich dann in Sicherheit und verständigte die Polizei. Gegen den 20-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen und gegen den 33-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Afghanen wurden vor Ort durch Rettungspersonal ambulant versorgt.

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